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aktuell in Werl

  
Was läuft schief am Kindergarten in Büderich?
Die Grünen bitten den Bürgermeister um Klärung!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Pöpsel.

Das neue Kindergartenjahr beginnt im August 2018.
Nachdem wir durch die Presse erfahren haben, dass zwei Container für die Betreuung im Alter bis zu 2 Jahren/für die U3 Kinder von der Elterninitiative gekauft wurden stellen sich uns Fragen, die wir gerne beantwortet hätten.

Frage(n) (ggfls. Erläuterung):

  1. Sind die Container für Kinder unter 2 Jahren geeignet, sind sie zugelassen und geprüft für die Betreuung dieser Altersgruppe?
  2. Existiert eine Unbedenklichkeitsprüfung?  
  3. Das Betreuungsjahr beginnt am 1. August 2018. Container sind bis zum jetzigen Datum (17.07.2018) nicht aufgestellt!?
  4. Reicht die Zeit um ein geordnetes Eintreten in das Betreuungsjahr zu gewährleisten?
  5. Erwägt die Stadt der Kindertagesstätte personell zu Hilfe zu eilen angesichts der kurzen Zeitspanne bis zur Eröffnung?
  6. Existiert eine Baugenehmigung für die Container?



Es wird um schriftliche Beantwortung gebeten.

schriftliche Beantwortung
Beantwortung in der Sitzung des  -Ausschusses gebeten.


Datum: 17.07.2018     

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Schulte
Bündnis90/Die Grünen Werl

Hier als kleine Dokumentation der Parallel-Weg zur Bahnstrecke Holtum-Futterweg, den anscheinend jemand „problem- und gefahrlos“ mit dem Rad befahren kann.
Als Teststrecke für Mountainbikes mag sie sicher dienlich sein. Aber für normale Räder taugt diese „Straße“ nun wirklich nicht.
Wir suchen nach Möglichkeiten, wie diese „Folterstrecke" auch von Menschen benutzt werden kann, die ein etwas weniger „dickes Fell“, bzw. zarter bereift sind. Vorschläge bitte an Peter und Konstanze Kubath, Holtum

  


Automatische Defis-Bedenken der Politiker nicht nachvollziehbar!


Zum Leserbrief von Ralf Wischnewski/Fachdozent der Johanniter Unfallhilfe Soest im Anzeiger vom 19.Juni 2018

Betr.:  Diskussion über Defibrillatoren in der Innenstadt.

Klarer als der Fachdozent  Herr Wischnewski von der Johanniter Unfallhilfe Soest  in seinem Leserbrief vom 19. Juni kann man es nicht ausdrücken.

Allerdings trägt sich nicht „die Stadt“ mit dem Gedanken solche „Lebensretter“ anzuschaffen, sondern der Antrag kam von Bündnis90/Die Grünen in der Sitzung vom Hauptausschuss letzte Woche!

Der Antrag lautete: 3 Automatische-externe-Defibrillatoren (AEDs) sollen angeschafft werden. Fehlerhafte Bedienung ist unmöglich, weil die Geräte mit den Helfer*innen sprechen und sagen, was sie tun sollen. Das Gerät arbeitet nur nach vorheriger Analyse. Dadurch ist fehlerhaftes versehentliches Defibrillieren unmöglich!
Wo liegen die Bedenken anderer Parteien? Mit ein bisschen Recherche wäre der deutlich sichtbaren Unkenntnis in der Sitzung  vorzubeugen gewesen. Bleiben die Kosten als Hauptgegenargument.  Wir reden  über Piktogramme in der Fußgängerzone und Außenkästen für 600 €, die auch im Winter und Hochsommer garantieren, dass die Geräte funktionieren. Hinzu kommen Anschaffungskosten von 1500 € und Versicherung von 30 € gegen Vandalismus/Diebstahl, der laut Erfahrung so gut wie nie eintritt.
Also, was kostet uns eine Maßnahme, die von Experten wie Herrn Wischnewski uneingeschränkt positiv bewertet wird? Antwort: ca. 2000 €!

Und das muss es uns allen wert sein, um Leben zu retten!

Für Bündnis90/Die Grünen ist das Geld mehr als sehr gut angelegt.  
Den Vorschlag von Herrn Wischnewski zur Ersten-Hilfe-Anleitung+Einsatz eines AEDs begrüßen wir sehr.

    Thomas Schulte, 19.Juni18







Grüne sind überzeugt vom Konzept des Hammer Bücherbusses

Vor dem Hintergrund des anstehenden Bürgerentscheids zum Bücherbus hat sich die Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen jetzt in der Nachbarstadt Hamm umgesehen – und hat viele gute Argumente dafür gefunden, denBücherbus weiter fahren zu lassen.
Für Jens Boyer, dem Leiter der Zentralbibliothek in Hamm, ist der Bücherbus ein fester Baustein im Gesamtkonzept der Bibliotheken. Bibliothekare, Verwaltung und Politik in Hamm sind sich einig: Kein Bürger soll länger als zehn Minuten brauchen, um eine Bücherei zu erreichen – seit 1956 füllt der Bücherbus dort die Lücke, wo diese Faustformel nicht aufgeht.
Der Bus bringt nicht nur das Buch zum Bürger; er ist auch Raum für Medienschulungen und Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien. Fast alle Grundschulen werden angefahren, es gibt eine enge Kooperation mit den Bildungseinrichtungen. Auch an Kindertagesstätten könnte der Bücherbus zukünftig Halt machen. Medienkisten werden zusammengestellt, die thematische Impulse setzen.

Der Bus ist montags bis freitags ganztägig im Hammer Stadtgebiet unterwegs, gelenkt von zwei Fahrern und mit drei Bibliothekaren in Teilzeit an Bord. Bücher können vorbestellt werden – oder es besteht die Möglichkeit, in der uförmigen Sitzecke im Bus Platz zu nehmen und in Ruhe eine Auswahl zu treffen. Es gibt ein Tablet und Spielekonsolen für Veranstaltungen, einen großen Fernseher und Platz genug für ganze Schulklassen (bis zu 30 Personen). Eine gute Klimaanlage macht auch längere Stopps an den Haltestellen möglich. Selbstverständlich ist der barrierefreie Zugang.

Der Hammer Bücherbus, erfuhren die Grünen, stand nie zur Disposition; selbst, als der Vorgänger des jetzigen Gefährts in die Jahre gekommen war, war man sich einig, dass der Bus fester Bestandteil des Bibliothekenkonzeptes bleiben solle. Der Bus, so Jens Boyer, sei nicht wegzudenken. Er sei die rollende Bezirksbibliothek. Und noch eine bemerkenswerte Randnotiz: Das physische Buch, so Boyer, bleibt erhalten. Es gebe in Hamm zwar einen Rückgang von Ausleihen, dennoch bleibe dieses Medienangebot wichtig auch im Digitalen Zeitalter.

„Wir bedauern, dass es keine Kontaktaufnahme seitens des Kreises Soest mit der Zentralbibliothek in Hamm gab – hier hätte es wertvolle Anregungen für eine Neuausrichtung der Fahrbücherei im Kreis Soest geben können“,
sagt Annette von dem Bottlenberg, eine der grünen Abgeordneten im Kreistag







Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Sehr geehrter Herr Pöpsel.

Wir bitten um schriftliche Beantwortung folgender Fragen:

Wo im Stadtbild befinden sich AED Defribilatoren?
Wie sind unsere Schulen eingebunden?
Welche Geschäfte haben sich auf Notfälle eingestellt?

Ein automatisierter externer Defibrillator (AED, auch Laiendefibrillator oder kurz Laiendefi) ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrhythmusstörungen durch Abgabe von Stromstößen. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder Kliniken sind AEDs wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet.

Da die Überlebenschance der Betroffenen mit jeder Minute, die ohne Frühdefibrillation verstreicht, um ca. 10 % sinkt, soll das therapiefreie Intervall bis zur Versorgung des Herzpatienten durch Rettungsdienst und Notarzt durch eine möglichst frühzeitige Defibrillation verkürzt werden. Daher werben seit 2001 alle namhaften Hilfsorganisationen für den Einsatz von AEDs auch im öffentlichen Umfeld. So existieren mittlerweile zahlreiche heterogene Inselprojekte mit teilweise öffentlich zugänglichen AEDs. Diese als Public Access Defibrillators (PAD) eingesetzten öffentlichen AEDs finden sich etwa in Flughäfen, Bahnhöfen, Fußballstadien und anderen öffentlichen Gebäuden. Meist sind die AEDs im Eingangsbereich von Gebäuden oder im Sanitätsraum platziert.


Wir danken für die Arbeit und verbleiben freundlichst

Thomas Schulte
Bündnis90/Die Grünen





  
Weshalb fallen Ausschüsse aus! Muss das sein?

Was hat sich die Stadtverwaltung denn nun wieder dabei gedacht – neuerliche Geldausgaben , bei denen wir uns fragen, wo ist der Sinn dabei!?
Sind Ihnen schon die neuen Schilder zum Parkleitsystem aufgefallen!?
Sind diese übersichtlich und selbsterklärend? Eher einem Schnittmuster gleichend kann man im Auto nicht erkennen, wohin das führen soll.
Zu Fuß versteht man das System, man hat Zeit und kann das Bild auf sich wirken lassen.
Im Auto, am Lenkrad ist es schon schwieriger. Ein Blick auf die Schilder des Verkehrsleitsystems genügt, um die Fragwürdigkeit dieser Maßnahme zu erkennen. Wer so agiert, muss mit dem Unverständnis der Menschen leben – vor allem der Leute, die zu Besuch nach Werl fahren. Da wird Geld ausgegeben, das wir an anderer Stelle besser gebrauchen könnten.
Eine gute Möglichkeit Investitionen zur Erhöhung der Sicherheit, gerade der schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen, zu machen, wären Spiegel an Ampeln anzubringen, die helfen können, schlimme Unfälle mit Radfahrer*innen zu verhindern. Erst am vergangenen Wochenende ist ein Radfahrer hier in Werl unter einen LKW geraten und schwer verletzt worden. (In Soest ist ein 12-jähriger Junge bei solch einem tragischen Unfall gestorben- Bericht im heutigen Anzeiger!).
Im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss gab es lediglich eine Ankündigung: es werden „Schilder“ aufgestellt. Keine Pläne wurden vorgelegt, keine Kosten dargestellt.
Da fallen jetzt wieder einmal gleich 2 Ausschusssitzungen  aus (Sozial- und Interkommunaler Kulturausschuss), weil „keine Themen vorhanden“ sind. Auf der anderen Seite beklagen wir nicht das erste Mal, dass Unterlagen unvollständig und inhaltlich nicht in die Tiefe gehen, um sich ein fundiertes Urteil bilden zu können. Siehe auch der geplante Kindergarten – nun doch schlussendlich in Büderich. Bis heute haben wir keinen Kostenvergleich gesehen, der uns erklärt, warum ein geschenktes Grundstück in Holtum ausgeschlagen wird. Wohlgemerkt, trotz Aufforderung an die Verwaltung, diese zu liefern.  
Ärger kann man sich ersparen, wenn über die Planungen, seien es Gebäude oder Beschilderungen, geredet wird – dafür sind die Ausschusssitzungen da. In der Debatte können alle politischen Fraktionen zu Wort kommen, auch die Bürgerschaft soll mit einbezogen werden und kann sich zu Wort melden.

Das nennen wir Demokratie!

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"Alles  neu macht der Mai“ heißt die Maxime. Der alte Silberahorn an der  Propsteikirche musste nach Empfehlung eines Gutachters gefällt werden,  aber der Platz sollte wieder bepflanzt werden. Unsere städtischen  Grün-Experten entschieden sich für eine Stadtlinde, die der KBW auch  fachgerecht einsetzte. Dieser Baum ist eine wahre Bienenweide. Spender  des Baumes sind die Werler Grünen und Herr Köchling, Andreas Pradel  erstellte das Hinweisschild, was gestern angeschraubt wurde. Die  Neuanpflanzung wurde ausgiebig angegossen und wir hoffen, dass das  Werler Klima dadurch ein wenig verbessert wird.

Mit herzlichen Grüßen aus der sonnigen Provinz mit guten Wünschen für den „Vattatach“  KO  &  Co
  
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FOC – Werl –Bericht im Anzeiger - 1.Seite vom 4.Mai 2018-05-04


 Titelzeile:        WERL HOFFT WIEDER AUFS FOC

Irgendwie komme ich mir vor wie bei „Asterix & Obelix“ (Besetzung  der Römer von Gallien – GANZ GALLIEN?!?) und frage: GANZ WERL???

Wir Grünen und auch viele andere Bürgerinnen und Bürger hoffen, dass dieser „Kelch“ an Werl vorbei gehen möge.  Selbst „eingefleischten Befürwortern“ wurde neulich bei der großen SPD-Veranstaltung klar gemacht, dass FOCs Kundinnen und Kunden aus der klassischen Innenstadt abziehen, was im „Werlinger“ für Raunen sorgte – Anzeiger-Zitat von dieser Woche.
Alle anderen Einwände möchte ich hier gar nicht wiederholen, es seien nur einige genannt:   Zuwachs an Autoverkehr (wegen der „blendenden Verkehrsanbindung), damit verbunden Lärm, Abgase, dazu der Flächenverbrauch ... Die Liste ist gar lang!

Mit hoffnungsvollen Grüßen, auf dass unser schönes Werl nicht büßen muss,
          Konstanze Kubath, Grüne Ratsfrau
  


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Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl 2018

Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen regt eine Schweigeminute in der Ratssitzung an, die wegen der Tragik und Tragweite des Ereignisses von allen Anwesenden akzeptiert wird.

26. April 2018 in der Welt – Mahnung gegen das Vergessen



Der 26. April 2018 erinnert –wieder-  an die Katastrophe von Tschernobyl. Der Super Gau ereignete sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat, Ukraine (damals Sowjetunion), als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block 4. Sie gilt als die schwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten.
Grundlegende Mängel in der Konstruktion des Reaktors sowie Planungs- und Bedienungsfehler bei einem Versuch schaukelten sich auf und bewirkten den Super-GAU. Große Mengen an radioaktivem Material wurden in die Luft geschleudert und verteilten sich hauptsächlich über die Region nordöstlich von Tschernobyl, aber auch über viele Regionen Europas. Der Unfall führte bei einer nicht genau bekannten Zahl von Menschen zum Tod. Bei vielen Erkrankungen wird Strahlung als Ursache angesehen. Dazu kommen psychische, soziale, ökologische und ökonomische Schäden – auch am Erbgut.
Nach der Katastrophe hatten hunderttausende Helfer, so genannte Liquidatoren, einen Sarkophag - ein provisorischer Betonmantel -, um den explodierten Reaktor errichtet. Dieser ist inzwischen an vielen Stellen gerissen und droht einzustürzen. Mit ausländischer Finanzhilfe soll deshalb in den kommenden Jahren eine neue Schutzhülle gebaut werden.
Auch wir hier –fernab- waren und sind immer noch betroffen.

Vor sieben Jahren hat ein Tsunami das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 zerstört und eine der größten Atomkatastrophen der Welt aus gelöst.        Am 11. März 2011 zeigte die Natur nach einem Erdbeben der Stärke 9 auf der Richter-Skala vor der nordostjapanischen Küste, wie zerstörerisch Wasser sein kann. Ein Mega-Tsunami raste auf die Küste zu. Auf mehreren hundert Kilometer Küste überspülte er Tsunami-Schutzmauern und löschte Dörfer und Kleinstädte aus. Fast 20 000 Menschen wurden damals getötet oder werden bis heute vermisst. Doch auch das AKW Fukushima 1 war unzureichend geschützt.
Selbst in frei gegebenen Orten sind die Berge oft noch gesperrt, weil sie nicht entseucht werden können. Radioaktivitätsmessungen sind daher noch Alltag. Und oft lagern die abgetragenen, strahlende Erde abgepackt in großen Säcken auf großen Halden im Umkreis der Siedlungen. Sorgenfreies Leben sieht anders aus.


Jahreshauptversammlung Bündnis90/Die Grünen Werl vom 21.04.2018

Never change a winning team“—Werler Grüne setzen auf Kontinuität

Bündnis90/Die Grünen haben in der diesjährigen Jahreshauptversammlung
das politische Jahr Revue passieren lassen. So vielfältig die Mitglieder in ihren Berufs -und Lebenswelten, so angeregt und auch kontrovers sind die Diskussionen um Positionen.
Wir setzen Akzente für -nahezu- alle Lebensbereiche aus grüner Sicht.
Rückblickend berichteten Shahabuddin Miah und Thomas Schulte über Geleistetes. Das letzte Jahr war arbeitsreich, zwei Wahlen und ein Spitzenkandidat der Grünen aus Werl für die Bundestagswahl mit Shahabuddin Miah, waren zu organisieren. Engagement fängt im Lokalen an, und das reicht manchmal sogar bis auf die Bühne des Bundestages.
Weitere Beispiele: den Wiedereinsatz des Bücherbusses unterstützen, Kahlschläge anklagen, Asylunterkünfte besuchen.
Reichlich Arbeit und nur durch die Mithilfe aller zu leisten.
Der Kampf gegen das FOC ist fast entschieden, schon jetzt ist deutlich sichtbar, dass alleine die Aussicht auf den Bau des FOC unsere Innenstadt verwaisen lässt. Niemand investiert (mehr), die Innenstadt verödet mit vielen Leerständen, für renommierte Läden gibt es keine Nachfolger*innen.
Unser Einsatz für Werl bei leeren Stadtkassen, da ist Innovation gefragt; die Grünen kümmern sich um politische Felder aus grüner Sichtweise.
Alle Themen aufzulisten würde den Rahmen sprengen, ist aber nur durch eine stabile Mitgliedergruppe leistbar. Danke an alle für ihren vielfältigen Einsatz!
Und dann gratulieren wir besonders Gertraud Menze zum 92. Geburtstag, unserem langjährigsten Mitglied!

Wahlen standen natürlich auch an. Es bleibt -was die Ämter angeht- weitgehend alles beim Alten -Beständigkeit ist angesagt.

Vielen Dank sagen wir dem alten und neuen Leitungsteam:
Thomas Schulte als dem Fraktionssprecher,
Alfons Nabers als dem Herrn der Zahlen,
Shahabuddin Miah als unserem Ortsverbandssprecher,
Konstanze Kubath, die die Presse mit „Futter versorgt“,
Beate Drolshagen und Konstanze Kubath, als Chefinnen des Müllvermeidungs- und Geschirrservice,
Peter Kubath, der mit Themen und schönen Bildern die grüne Internetseite bestückt.
Die Grünen sind Anbetracht der bedrohlichen Situation unserer Umwelt nicht zufrieden mit dem bisher Erreichten. Es gilt sich einzumischen für unsere Mitmenschen, für unsere Umwelt - und das werden wir auch im neuen Jahr!


Ausblick für die nächste Zeit:

Für Werl wäre die Ansiedlung eines FOC innerstädtisch eine Katastrophe. Engagement - wie der grüne Geschirrservice oder der Einsatz für asylsuchende Mitbürger und Mitbürgerinnen, die kritische Begleitung -nahezu- aller politischen Themen der Stadt Werl aus grüner Sicht, das ist unsere tägliche Herausforderung.
Wir tragen Sorge für eine Stadt, in der sich die Menschen wohlfühlen, zur Schule gehen, arbeiten und wohnen können, eingebettet in eine gesunde und angenehme Umgebung. Das ist unser Ziel! Und zwar nicht losgelöst von anderen Ansichten, sondern MITEINANDER.





  
17. April 2018


10.128 Personen stimmen für Bücherbus
Unterschriften zum Bürgerbegehren geprüft - Kreistag hat über Zulässigkeit zu entscheiden
Die Kreisverwaltung hat gezählt und das Ergebnis lautet: Es liegen 10.128 gültige Unterschriften und damit genug für das Bürgerbegehren in Sachen Bücherbus vor. Zumindest, wenn bei der Prüfung der Unterschriften der Maßstab des Oberverwaltungsgerichts Münster angelegt wird. Die Ergebnisse der Prüfung wurden am Montag, 16. April 2018, den Fraktionsvorsitzenden im Ältestenrat präsentiert.
Eine Woche lang hatten Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung die Unterschriften anhand eines kreisweiten Wählerverzeichnisses kontrolliert und jede einzelne Unterschrift auf ihre Gültigkeit geprüft. Als Maßstab für die Prüfung diente die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster. Dieses entschied 2013, dass es nicht auf die Vollständigkeit jeder einzelnen Angabe zur Person ankommt, sondern vielmehr auf die zweifelsfreie Identifikation des Unterschreibenden anhand der gemachten Angaben. Genau hier liegt nun ein Problem beim Bürgerbegehren zum Bücherbus:  
In über 500 Fällen fehlen verschiedene Angaben zur jeweiligen Person. Wenn diese ca. 500 Fälle als gültig angesehen werden, ist die benötigte Anzahl an Stimmen für das Bürgerbegehren erreicht. Folgt der Kreistag der Ansicht des Oberverwaltungsgerichts, dann wären die 500 Unterschriften gültig und die benötigten Stimmen für ein Bürgerbegehren um 144 Unterschriften überschritten.
Vor der Zulässigkeitsentscheidung und vor einem möglichen Bürgerentscheid soll nun gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden und Initiatoren des Bürgerbegehrens nach möglichen Kompromissen außerhalb eines Bürgerentscheides gesucht werden.

Pressekontakt:
Kreis Soest, Pressestelle, Wilhelm Müschenborn,

  
Gertraud Menze ist Anfang März 92 Jahre alt geworden und hat damit den Status unserer ältesten Grünen Parteifreundin. Sie war bereits bei der Gründung des Grünen Ortverbandes in Werl dabei. Jahrelang hat sie die wichtige Funktion der Kassenführerin mit Fleiß und Liebe zur Korrektheit ausgefüllt. Unser Ortsverbandssprecher Shahabuddin Miah hat  ihr einen Blumenstrauß übergeben, damit sie weiß, dass wir sie als unsere Freundin schätzen und ihre langjährige Mitgliedschaft würdigen. Es ist ein schönes Erlebnis für uns alle, dass sie immer noch sehr interessiert an Politik und an unserer Grünen Arbeit in Werl ist. Wir hoffen, dass es ihr weiterhin gut gehen wird und wünschen ihr alles Gute für die Jahre, die noch kommen mögen.
  
Bienen für eine funktionierende Umwelt
Die Stadt Werl zeichnet heute Menschen, Gruppen, Projekte und Ideen aus, die sich in erster Linie mit Umwelt und Naturschutzgedanken befassen.
Mir wird heute die Ehre zuteil, ein paar Worte zur Bewerbung der Familie Miglietti zu sagen.
Die Jury hat sich für Bewerber entschieden, die seit 2016 ihr Hobby etablieren: Die Neugründung einer Imkerei.
Die Hinweise in den Medien über den Rückgang von Insekten und die Konsequenzen daraus für Umwelt,Naturschutz und für die Ernährun der Menschheit waren die Ausgangslage für die Familie Miglietti, konkret und tatkräftig für den Umweltschutz aktiv zu werden. Dazu haben Frau und Herr Miglietti ihr Hobby zur Lebensaufgabe gemacht : Die Imkerei.
Nach der Neugründung mit zwei Bienenvölkern bauten sie ihre Imkertätigkeit nach anfänglichen Schwierigkeiten stetig aus. Sie fanden es „beeindruckend und immer wieder spannend, zu beobachten, wie fleißig und gut organisiert die Bienen dafür sorgen, dass Mensch und Natur weiter existieren können.“
Sie wollten und wollen weiterhin damit einen Beitrag leisten, verantwortungsvoll dafür zu sorgen, dass“ die Lebensgrundlage von Tieren und Pflanzen und damit …auch von uns Menschen erhalten bleibt“(Bewerb.).  Inzwischen haben sie einen Bestand von 13 Völkern, teils im eigenen Garten, teils an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet. Man kann gar nicht oft genug betonen, welche Bedeutung Bienen für unsere Umwelt haben. Nach Rindern und Schweinen ist die Honig-Biene das drittwichtigste Nutztier (Umweltbundesamt). Honig-Bienen sorgen für die Bestäubung von Millionen von Blüten unserer Nutzpflanzenin unseren Gärten und in der Landwirtschaft. Das ist ihre eigentliche, wichtige Aufgabe , ohne die es erheblich weniger Obst und Gemüse geben würde. Etwa 80% der gesamten einheimischen Blütenpflanzen werden durch die Honigbienen bestäubt, den Rest erledigen Wildbienen, Hornissen, Hummeln und Wespen. Natürlich wird auf dem Bienenstand auch Honig erzeugt,  den die Fam. Miglietti mittlerweile als „Werler Stadthonig“ anbietet (Trend zum Stadtimkern in den letzten Jahren ungebrochen).
Um 1 Glas Honig (500g) zu erzeugen, müssen die Bienen 60 000 mal hinausfliegen, etwa 5 Millionen Blüten besuchen und eine Wegstrecke von bis zu 150 000 km zurücklegen.  Ihr Sammelgebiet erstreckt sich dabei auf etwa 30 Quadratkilometer oder mehr. Jeder Tag der Biene ist genetisch programmiert: An jedem Tag ihres kurzen Bienenlebens wird etwas für die Gemeinschaft getan.  Neben dem Honig erzeugen die Bienen noch Wachs, Blütenpollen und Propolis.
Für Frau und Herrn Miglietti geht neben der Arbeit mit den Bienen zwangsläufig auch die Förderung der Artenvielfalt einher, etwa durch naturgemäße
Gartengestaltung, mit Nisthilfen zur Ansiedlung und Vermehrung von   Wildinsekten/Hornissen, Obstbaumpflanzung, ...........
Hobby und Beruf als Erzieherin kann Frau Miglietti wunderbar verbinden, indem sie all dieses Wissen über den Nutzen der Bienen an Kinder in einer Gartenaktionen  weitergibt, was zur Bewußtseinsförderung beiträgt. Weitere solcher Aktionen sind in Planung. Ich möchte an dieser Stelle nicht die Schattenseiten verschweigen, mit denen die heutige Imkerei zu kämpfen hat: Stichwort Bienensterben.Das sog. Bienensterben in den letzten Jahrzehnten hat viele Ursachen. Ich möchte nur einige mögliche nennen:
Durch die nach Europa eingeschleppte Varroa-Milbe, ein Parasit der Honigbiene, wird in den Völkern ein erheblicher Schaden angerichtet.
Die Bekämpfung der Varroa-Milbe bedeutet einen hohen Arbeitsaufwand und viel Sachverstand (und viel Durchhaltevermögen,  um nicht der ganzseitigen Werbung der Fa.Bayer im Bienenjournal auf den Leim zu gehen :„Wir tun was für ihr Volk“......). Das Problem „Varroa“ lenkt aber ab von einem gravierenden anderen Problem. Bienenhaltung wir ungleich mehr erschwert durch den intensiven Ackerbau mit dem massenhaften Einsatz von Insektiziden, Herbiziden und Pestiziden. Das z.Z. häufig in der Landwirtschaft,  aber auch vielfach in Privatgärten verwendete Totalherbizid Glyphosat ist hoch umstritten
und steht im Verdacht,  Krebs auszulösen. Wo es ausgebracht wird ( in Deutschland ca. 5000 t), wächst keine Blühpflanze, kein Gras,  Kraut oder Moos mehr. Im letzten Jahr wurden insgesamt 100 000t Pflanzenschutzmittel verkauft. Kartoffeln werden durchschn. 12 x, Äpfel 23 x gespritzt, oft auch mit verschiedenen Mitteln. Das hat u.a. zur Folge, dass nach der Obst- und Rapsblüte im Jahresverlauf keine „Bienenweide“ (z.B.in Form von Wildkräutern,)   mit ausreichender Pollen- und Nektarversorgung mehr vorhanden ist. Schon jetzt ist allein in NRW in den letzten 3 Jahrzehnten ein dramatischer Rückgang der Insekten um 80% zu verzeichnen. Noch eine Zahl: In den vergangenen 60 Jahren hat der Wildkräuterbestand auf deutschen Äckern um 95% abgenommen.
Der Kampf der Bienen ums Überleben steht stellvertretend für den tausender heimischer Tiere und Pflanzen, die unter den Folgen der intensiven Landwirtschaft leiden“ (WWF).Insekten, Käfer und vor allen Dingen Bienen sind für die Menschen jedoch unverzichtbar und deswegen überlebenswichtig.Insekten sind für viele andere Tiere eine Nahrungsquelle, weswegen wir auch einen starken Rückgang von Vögeln zu verzeichnen haben.In diesem Zusammenhang kann ich mir die Bermerkung nicht verkneifen: ca. 27000 Biolandwirte in Deutschland stellen unter Beweis, dass ihre nachhaltige Anbauweise (weitestgehend) ohne Biozide auskommt. Die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat im Dez.2017 in Europa ist ein Schlag ins Gesicht von Umweltschützern und Verbrauchern.
Ich bin wenig optimistisch, dass auf nationaler Ebene kurzfristig eine Anwendungsbeschränkung für sog. Pflanzenschutzmittel beschlossen werden wird.
Glücklicherweise sind seit einigen Jahren Pestizide mit drei umstrittenen Nervengiften (sog. Neonicotinoiden) in der Landwirtschaft offiziell verboten.
Ranga Yogeshwar, ein von mir sehr geschätzter Wissenschaftsjournalist und Physiker,  traf in diesem Zusammenhang kürzlich eine prägnante Aussage:
Die heutige Landwirtschaft befindet sich auf dem Weg in eine Sackgasse.
Wichtige Schritte aus dieser Sackgasse (Rangar Yogeschwar) heraus sind das „Liegenlassen“ von Ackerrandstreifen mit Wildkräutern, Anlage von Streuobstwiesen, naturnahe Gartengestaltung, Vielfalt statt Monokultur, ....(was ich mir als Imker besonders wünsche) und eine gedeihliche  Zusammenarbeit mit den Landwirten. Auch nach der Obst- und Rapsblüte muss Nahrung für Honig- und Wildbienen zur Verfügung stehen.
Deutschland soll dem Vorbild Frankreichs folgen und auf nationaler Ebene alle Möglichkeiten ausschöpfen, Glyphosat und andere Biozide von den Äckern,  Gärten und Plätzen zu verbannen …
Hervorheben möchte ich abschließend die Kooperation der JungimkerIn mit dem Imkerverein Ense. Der Vorsitzende Christof Busemann hat stets ein offenes Ohr und einen offenen Garten für Jungimker, denen er und die Vereinsmitglieder mit Rat und Tat zur Seite steht. Mit Hilfe intensiver Öffentlichkeitsarbeit hat der Verein
in den letzten Jahren viele junge Mitglieder hinzugewinnen können. Mit dem Anstieg der Vereinsmitglieder steigt auch die die Anzahl der  Bienenvölker ( durchschn. 6,8 Völker bei 100 000 Imkern ..in D.).

Die Jury hat einstimmig beschlossen:
Der Umweltpreis 2017 geht an die Fam. Miglietti für die Neugründung einer Imkerei, um dem akuten Umweltproblem durch Insektensterben mit
Maßnahmen zu begegnen, die den Artenreichtum und die Vielfalt unserer Kulturlandschaft fördern und bewahren, verbunden mit der Bewußtseinsförderung auch bei Kindern.  Der Umweltpreis ist dotiert mit 200,-€ und geht an Frau Susanne und Herrn Markus Miglietti, viel Glück und allzeit – im Sommer – ein leises Summen. Das Preisgeld wird umgehend reinvestiert in den weiteren Ausbau der Bienenzucht.
Jede/r Deutsche isst pro Jahr (Stat. Bundesamt) zwischen 30 und 35 kgZucker – aber nur 1 kg Honig.
Honig ist eigentlich der bessere Zucker“(Leiter des Honiglabors an derUniversität Hohenheim bei Stuttgart. Denn dem Körper fällt es leichter,
den Honig-Zucker in Energie umzuwandeln. Honig enthält auch noch viele andere Stoffe, die für den Organismus wichtig sind (Spurenelementewie Eisen, Jod oder Mangan, in geringen Mengen auch Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe/// Tee mit Honig/// Milch mit Honig, …, Honig enthält Enzyme, die Bakterien, Pilze und Viren abtöten können. Beim Kauf von Honig sollte man auf folgende Kennzeichen achten:
Die Europäische Honigverordnung und das Siegel des Deutschen Imkerbundes, nach Möglichkeit Bio, fair gehandelt und regional.           

Alfons Nabers

 
Gestern wurde im großen Sitzungsaal der Umweltpreis der Stadt Werl verliehen.
Bürgermeister Grossmann wies in seiner Würdigung auf die Wichtigkeit der lokalen Umweltprojekte hin.
Susanne und Markus Miglietti haben den Anfang für eine Stadt-Imkerei gelegt. Die Bedeutung von Bienenhaltung in städtischer Umgebung ist in letzter Zeit mehr und mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Susanne Miglietti vermittelt diese Bedeutung als Kindergärtnerin auch an ihre kleinen Schützlinge. Die Einsicht, dass unsere Natur ein komplexes und empfindliches System ist, und deshalb unserer besonderen Pflege bedarf, kann sich so schon bei den kleinsten Menschen unserer Gesellschaft bilden. Wie wichtig und bedeutsam die Bienen für unser Ökosystem sind, betonte auch der Laudator, der bekannte Werler Imker und Naturschützer Alfons Nabers. Ohne die unermüdliche Arbeit, die sie "bienenfleißig" verrichten, würde z.B. kein Apfelbaum Früchte tragen. Der Honig, der am Ende der Saison gewonnen wird, ist praktisch ein Zusatznutzen für die Menschen. Der Schutz und die Pflege der Bienen ist deshalb auch nicht nur eigennützig, sondern leistet einen wichtigen Beitrag für das Funktionieren der Landwirtschaft. Um so erstaunlicher sei es, sagte Alfons Nabers, dass viele Landwirte es den Bienen so schwer machen. Ackerrandstreifen und Brachflächen werden immer kleiner, und die Bienen finden z.B. nach der Rapsblüte weniger Nahrung. Herbizide wie Nicotinoide sind Gift für die fleissigen Helferinnen!

Ein weiterer Preis würdigt die Arbeit der Gärtnerei Schäfer auf dem Werler Friedhof. Mit ihrer Gestaltung des Memoriam Gartens haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Anlage geschaffen, die auch überregional großes Interesse und Nachahmung gefunden hat. Eine naturnahe Bepflanzung und Pflege ist dabei selbstverständlich.


Gerade im Kindergarten sind erste Begegnungen mit sensiblen Bereichen der Natur von
Bedeutung, denn je eher das Pflänzchen Umweltschutz gepflanzt wird, desto besser geht es an.
Das ist die Begründung für die Verleihung des Kinderumweltpreises an den Kindergarten St.Peter
Vor dem Hintergrund der Veränderung unserer Landschaft
durch menschliche Eingriffe hat sich der Kindergarten entschlossen diesen Beitrag zum
Artenschutz mit den Kindern zu leister. "Denn wenn Kinder einen Bezug zu ihrer Umwelt haben,
erkennen sie Zusammenhänge und können Verhaltensweisen entwickeln, die ihnen einen verantwortungsbewusstes
Handeln mit und in der Natur nahe bringen!"

Schon vor der Salzbachrenaturierung waren Schüler und Schülerinnen vom Marein-Gymnasium
aktiv, so dass der Salzbach durchgehend in seiner ökologischen Entwicklung beschrieben werden
kann. Ein Engagement das über dem Nutzen für den praktischen Umweltschutz hinaus für die Identifikation mit der Umwelt als Lebensgrundlage von wesentlicher Bedeutung ist, hier insbesondere um Jugendliche an das Thema heranzuführen.
Neben dem Umweltbewusstsein und der Identifikation mit dem Salzbach, als wichtiger ökologischer Bestandteil
Werls, wurde während dieser Arbeit ein unbekannter parasitärer Fadenwurm gefunden. Die Vermehrung
dieses Parasiten·und die Auswirkungen auf das Ökosystem Salzbach, des in der Fachwelt noch unbekannten Parasiten, wird nun untersucht.


Thema „Bücherbus“

Heute stehen im Anzeiger 2 Berichte zum Thema „Aus für den Bücherbus im Kreis Soest“. Unbestreitbar ist die relativ geringe Beteiligung und Nutzung des Busses. Es gibt unter Anderem die Onleihe, die praktisch zuhause im „stillen Kämmerlein“ zu nutzen ist.
Auch die so genannten „Bücherdepots“ in den Ortsteilen werden zitiert – als „mögliche Alternative“ – was natürlich absolut NICHT der Fall ist - und auch nie diesen Anspruch hat(te)!!
Es ist doch die menschliche Komponente, der Austausch zwischen Menschen - und da vor allem die Nutzung von den Schwächeren unserer Gesellschaft.
Gerade Kinder, behinderte und ältere Leute, die noch nicht oder nicht mehr Auto fahren (können), sind immer wieder gerne zum Bücherbus gegangen. Da gab es persönliche Ansprache und Berichte darüber, wie ein Medium (Buch, CD etc. ) .gefallen hat – oder eben nicht.
Empfehlungen, was für wen geeignet ist – das erfahren wir doch zumeist nicht im Internet.  Gerade dabei hat die zwischenmenschliche Komponente ein großes Gewicht.
Dass nun errechnet wurde, dass jede Ausleihe ca. 10 € pro „Nase“ – im wahrsten Sinne des Wortes- zu Buche schlägt, mag ja rein rechnerisch stimmen. Aber wenn wir andere –z.T. freiwillige- Leistungen auf den Prüfstand stellen würden, kämen wahrscheinlich ähnliche „Berechnungen“ heraus. Genannt seien die Veranstaltungen z.B. in der Stadthalle, Aufführungen etc, Museum,  VHS, Bücherei, Musikschule, Sportstätten. Alles wichtig für die Förderung von Kultur und Gesundheit – das muss auch aus Steuermitteln von der Allgemeinheit gefördert werden. (Was vielleicht auch einigen Bürger*innen unsinnig erscheinen mag!?)
Die Frage ist doch: Was WOLLEN wir uns tatsächlich leisten!? Denn MACHBAR wäre der Bücherbus sicher – wenn es politisch gewollt wäre.

Mit lesefreundlichen Grüßen aus Holtum KO











Keine Generalabsage an den Standort Holtum

Werler Grüne und Kreistagsfraktion sprechen sich für Holtum als Kita-Standort aus
Der Jugendhilfeausschuss des Kreises Soest hat am Montagabend die Bedarfsplanung für Kinder in
Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege und damit die Ausbauplanung beraten.
Erst auf Nachfrage der Grünen ging es dann auch um die Standortfrage für eine Erweiterung der
Kinderbetreuung im Kirchspiel Büderich – obwohl zahlreiche Eltern aus Holtum im Kreishaus zu Gast waren,
um der erwarteten Diskussion darüber zu folgen.

Auf die Nachfrage der Grünen hin erklärte die Leiterin des Kreisjugendamtes, Gudrun Hengst, der Kreis habe
bei der Frage, wo die neue Kita gebaut werden solle, nur beratende Funktion. Diese Funktion habe man genutzt,
um sich für den Standort Büderich auszusprechen.

Die Aussage des Kreises steht im Widerspruch zur Aussage von Bürgermeister Michael Grossmann, der im Rat
der Stadt Werl im Oktober erklärte hatte, dass die Entscheidung des Jugendhilfeausschusses abzuwarten sei.
Ilona Kottmann-Fischer, Sprecherin der Grünen Kreistagsfraktion und Mitglied im Jugendhilfeausschuss:
„Hier wird Verantwortung hin- und hergeschoben.“
Der Kreis hat sich der Argumentation der Stadt Werl für Büderich als neuen Standort der Kita angeschlossen: Die
„Bildungskette“ solle in einem Sozialraum fortgeführt werden, deshalb solle die Kita dort sein, wo die Kinder später
auch zur Schule gehen. Dieses Argument, so Kottmann-Fischer, reiche aber nicht aus, um dem Standort Holtum
eine Generalabsage zu erteilen.

Mindestens so schwer wiege auch die Funktion eines Kindergartens für die dörfliche Infrastruktur und damit im
konkreten Fall die „Wieder-Schaffung“ eines Sozialraums für das Dorf Holtum – zumal wenn dort ein geeignetes
Grundstück zur Verfügung stehe. Eine Kita könnte in ihrer Funktion als Begegnungsstätte für Familien den
Sozialraum Holtum stärken und beleben. Das ist auch ein wichtiger Standortfaktor im Hinblick auf den Zuzug
junger Familien.
    


 

 

 



Bündnis90/Die Grünen                               
nehmen Stellung zur Stadtentwicklung/Mini Outlet/Leerstände

Menschen suchen einen Lebensmittelpunkt und fragen sich, in welcher Stadt sie leben wollen. Bewertende Aspekte sind je nach Lebenssituation verschieden. Wert wird auf Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes, der Kindergärten, der Schulstandorte, die Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen wie Arztbesuche und auch Wohlfühlqualitäten wie Kunst und Kultur gelegt.
Und jetzt mal Hand aufs Herz, warum sollten sich Soester, Arnsberger oder Neheimer Bürgerinnen und Bürger auf den Weg nach Werl machen? Und nun noch eine neue Hiobsbotschaft im Anzeiger vom 21.10.17: das alteingesessene Bekleidungsgeschäft Kirschniak wird im nächsten Jahr seine Pforten schließen – und keine Nachfolger sind in Sicht.  Bedauern bis Entsetzen im Wirtschaftsring und in der Bevölkerung gleichermaßen!
Sicherlich gibt es sie, die Attraktivität der Stadt Werl, wir leben gern hier und schätzen unsere Stadt! Wir mögen unser Schwimmbad, das Forum der Völker und unsere Stadtfeste. Aber Herausragendes an Kunst und Kultur ist wirklich nicht vorhanden, da gehen wir z.B. ins Dortmunder Konzerthaus oder zu den Recklinghauser Ruhrfestspielen.
Die Beschaulichkeit von Werl mit ihrer Ruhe, Freundlichkeit, niedriger Kriminalitätsrate, kurzen Wegen für unsere Kinder (zumindest im Zentrum) sind die Qualitäten einer Kleinstadt, die wir schätzen. Und wer hier aus dem Ruhrgebiet sein Domizil baut, schaut in erster Linie auf die niedrigen Baupreise und die Erreichbarkeit seines Arbeitsplatzes über die gute Verkehrsanbindung.

Auffallend ist in Werl das Bewahren des Status Quo. Guten Ideen wird nicht ausreichend „Gärzeit“ gegeben, sondern sofort mit einem Urteil „ad acta“ gelegt.
Kaum kommt der Vorschlag, die Stadt möge über eine Gesellschaft die leerstehenden Immobilien aufkaufen und vermarkten, wie das andere Städte längst erfolgreich tun, wird dem gut gemeinten Vorschlag eine Absage erteilt.
Bringt jemand ein Mini-Outlet im Zentrum ins Spiel, wird nicht ersthaft die Möglichkeit der Realisierung geprüft, sondern auf die Planung eines Outlet vor den Toren der Stadt verwiesen, welches laut Angaben des Betreibers sogar den Verlust weitere Geschäfte bedingt und nichts bringt außer Lärm, Verkehr und Umweltzerstörung. Noch nicht einmal Steuergelder bleiben in Werl.
Bündnis90/Die Grünen sind die einzige Partei, die diesen Wahnsinn an Innenstadtzerstörung nicht mittragen wollen.
Wer in die Geschichte der Stadt blickt, erinnert sich vielleicht an den Versuch von Herrn Hegemann den Tresor-Techno-Club im -ehemaligen- Camp im Stadtwald zu verwirklichen. Was ist da nicht an Verhinderungs-Argumenten benutzt worden!?!  Nicht alle Ideen mögen sinnvoll für Werl sein; wer wollte schon eine Trabrennbahn, aber ein wenig inne halten, sich Zeit nehmen, nachdenken über -auch mal scheinbar utopische Überlegungen-  … erscheint sinnvoll.
Ein „Weiter so“, sofortige Totschlagargumente gegen jegliche Ideen führen uns garantiert nicht aus der Krise.
    
Wer etwas verhindern möchte, sucht Gründe - wer Veränderung möchte, sucht Möglichkeiten.
 
Werl, den 23.Okt.2010 Thomas Schulte









Stellungnahme von Bündnis 90/Grüne-Werl
zum Kindergartenstandort Büderich oder Holtum!??


Recht machen kann es die Politik und die Verwaltung den Bürger*innen von
Sönnern, Holtum und Budberg wohl nicht. Die Eltern aus Budberg mussten
schon immer ihre Kinder in anderen Ortsteilen betreuen lassen. Ein
Ortsteil wird sich immer benachteiligt fühlen, wenn ein anderer
„ausgesucht“ wird.

Die Argumente über Grundstücke, Kosten, Sinn und Unsinn zentraler
Versorgung mit Schulbesuch nach dem Kindergarten in Büderich oder
einem dezentralen Standort in Holtum wurden in der letzten Ratssitzung
hinlänglich ausgetauscht.

Auffallend ist die frühe Festlegung auf einen Standort und nachdenkliche
Bürger*innen fragen sich, warum ein geschenktes Grundstück nicht allemal
günstiger sein soll als andere Standorte, die erst noch erworben werden
müssen?
Der Rat der Stadt Werl sucht nach einem Investor/Projektsteuerer, der
letztendlich auch die Kosten durchrechnen wird.
Wer miterlebt, um welch vergleichsweise geringe Beträge der Rat und die
Ausschüsse ansonsten ringen, fragt sich doch berechtigterweise, wieso nicht
erst die Kostenkalkulation auf dem Tisch liegt, inklusive des kostenlosen
Grundstücks und dann erst der Standort festgelegt wird.
Da Werl über kein eigenes Jugendamt verfügt, muss im
Jugendhilfeausschuss des Kreises über den Kindergarten und die weitere Planung
beschlossen werden. Aber ein kostenloses Grundstück in zentraler Lage (mit
vorhandener Bushaltestelle) einfach auszuschlagen, kann schon einmal für
große Verwunderung sorgen. Das den Holtumer Eltern klarzumachen fällt wirklich schwer.

Es ist ausgesprochen schwierig, eine „gerechte Lösung“ zu finden, die für
alle Beteiligten akzeptabel ist.
Für die Werler Grünen ist es eine Grundvoraussetzung, dass eine Kostenaufstellung für die in die Erwägung gezogenen Standorte gemacht wird, um durch Vergleiche zu einer Entscheidung zu gelangen - alles andere wäre unseriös.


Werl, den 20.Oktober 2017                  Konstanze Kubath, Grüne Pressesprecherin




Wir danken unseren treuen und neuen Wählerinnen und Wählern!

Bei den Stimmen für Shahabuddin freuen wir uns über 378 neue Stimmen (2,2%) mehr als bei der Landtagswahl im Mai und wir danken ebenso den 284 Werler*innen, die uns ihre Zweitstimme gegeben haben.

Unseren gewählten Vertreter*innen in Berlin, wünschen wir Kraft und Ausdauer bei den bevorstehenden schweren Verhandlungen! Wir hoffen, dass sie viele unserer gemeinsamen Ziele erreichen können.
Lasst Blumen sprechen!

Die Sonnenblume ist das klassische und bewährte Symbol für die Grüne Partei. Sie steht ebenso für unsere Ziele, wie für unsere Grundsätze. Eine intakte Umwelt ist die Basis für ein lebenswertes Leben. Wie könnte man also unseren potentiellen Wähler*innen ohne weitere Worte unsere Vorstellungen vermitteln. Deshalb haben wir Sonnenblumen in der Fußgängerzone verteilt - sie wurden gern mitgenommen. Wir hoffen, dass auch unsere grüne Politik vom Wähler ebenso angenommen wird! Das Bedürfnis die Themen Klimaschutz, Erhalt der Artenvielfalt und friedliches Zusammenleben mehr zu beachten, konnten wir jedenfalls in Gesprächen am Stand wahrnehmen. Wir vertrauen darauf, dass sich Humanität gegen Kapitalinteressen durchsetzen kann.
Auftakt zum Bundestagswahlkampf in Werl

Manchmal gelingt es nicht, nur mit Fakten die Wählerin und den Wähler zu erreichen, sondern es bedarf eines kulinarischen Anstoßes um gesunde Ernährung und artgerechte Tierhaltung in das Bewusstsein zu rücken. Mit einem kleinen Imbiss - einer gebackenen Teigtasche, einer Bananenschnitte und einem Becherchen Früchtetee - ist der Ortsverband auf die Menschen in Werl zugegangen. Dabei konnten sich die  Interessierten auch mit den Problemen vor Ort, im Land und im Bund mit  unserem Team um den Grünen Bundestagskandidaten Shahabuddin Miah  befassen. So wurden viele gute Gespräche in angenehm lockerer Atmosphäre  geführt, die Menschen mit Nahrung für Kopf und Bauch gleichermaßen  versorgt.


ökologisch - sozial - gewaltfrei
global denken -
lokal handeln

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