aktuell in Werl - gruene-werl

Grüne in Werl
Seitenauswahl

Seitenauswahl
Direkt zum Seiteninhalt

aktuell in Werl

Pressemitteilung von Bündnis90/Die Grünen zur PBUA Sitzung vom 6.11.2018
Peinlicher geht es (n)immer! Zur Leitung der PBUA Sitzung durch Herrn Eifler.

Ja, was war das denn für eine peinliche Planungs-,Bau- und Umwelt-Ausschusssitzung?
Da meint der Vorsitzende Klaus Eifler enttäuscht zu sein von den Grünen, weil sie der BUND Initiative “Pestizidfreie Kommune” beitreten möchten.
Enttäuscht als Sitzungsleiter, au weia!

Ich habe in der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Werl unter §7 Vorsitz Abs 2 gefunden, wie die Leitung einer Sitzung auszusehen hat.
Dort steht eindeutig, dass der Vorsitzende die Sitzung sachlich und unparteiisch zu leiten hat, und da spielt er den Enttäuschten, ergreift als erstes das Wort. Ein CDU-Vorsitzender und Sitzungsleiter, der nicht souverän seinem Amt nachkommt, ist schlicht ungeeignet für diese Position. Er hat die Sitzung zu eröffnen, den Rednern das Wort zu erteilen und darauf zu achten, dass sich grob gesagt “niemand daneben benimmt”. Das ist nicht immer einfach, aber durchaus erlernbar an der souveränen Sitzungsleitung des Bürgermeisters.
Leider kann der Vorsitzende sich nicht selbst zur Ordnung rufen. Peinlicher geht es (n)immer.

Und ein Wort zum Antrag:
Was ist schlecht daran “Pestizidfreie Kommune” zu werden?
Was ist verwerflich daran, die Umwelt zu schützen?
Das Spritzen von Glyphosat ist eine der Hauptursachen für den Rückgang von 75% der Insektenwelt. Nachzulesen auf Seite 1 des Leitartikels des Soester Anzeigers vom 08.11.2018.
Im Werler Teil weisen die Landwirte jegliche Schuld von sich und fühlen sich in ihrer Ehre verletzt. Ja was denn nun?!
Tut mir leid, liebe Pestizidverteiler, tut mir leid Massentierzüchter. Ihr seid Teil der Umweltzerstörung, der Nitratverschmutzung im Trinkwasser und des Insektensterbens.
Außerdem entgeht den aufmerksamen Leserinnen und Lesern nicht, dass der Beitritt zur BUND-Aktion mit der Landwirtschaft erst mal nichts zu tun hatte; es ging zunächst um die Stadt Werl, den KBW und den Friedhof. Was die Landwirte tun, müssen sie mit ihrem Gewissen vereinbaren. Allein die Stadtverwaltung Werl ist vorbildlich, und diese hat ohne Probleme auch ohne die Bedenkenträger die Aufnahme in den Kreis der Fortschrittlichen geschafft.

Wohin führt ein „weiter so“ wohin liebe Bedenkenträger? Haben wir dann bald keinerlei Insekten mehr?
Da ist der Beitritt zur BUND-Aktion nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.   Der Stadtverwaltung Werl sage ich Danke.

Zurück zum Seiteninhalt