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Grüne in Werl
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Keine Generalabsage an den Standort Holtum

Werler Grüne und Kreistagsfraktion sprechen sich für Holtum als Kita-Standort aus
Der Jugendhilfeausschuss des Kreises Soest hat am Montagabend die Bedarfsplanung für Kinder in
Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege und damit die Ausbauplanung beraten.
Erst auf Nachfrage der Grünen ging es dann auch um die Standortfrage für eine Erweiterung der
Kinderbetreuung im Kirchspiel Büderich – obwohl zahlreiche Eltern aus Holtum im Kreishaus zu Gast waren,
um der erwarteten Diskussion darüber zu folgen.

Auf die Nachfrage der Grünen hin erklärte die Leiterin des Kreisjugendamtes, Gudrun Hengst, der Kreis habe
bei der Frage, wo die neue Kita gebaut werden solle, nur beratende Funktion. Diese Funktion habe man genutzt,
um sich für den Standort Büderich auszusprechen.

Die Aussage des Kreises steht im Widerspruch zur Aussage von Bürgermeister Michael Grossmann, der im Rat
der Stadt Werl im Oktober erklärte hatte, dass die Entscheidung des Jugendhilfeausschusses abzuwarten sei.
Ilona Kottmann-Fischer, Sprecherin der Grünen Kreistagsfraktion und Mitglied im Jugendhilfeausschuss:
„Hier wird Verantwortung hin- und hergeschoben.“
Der Kreis hat sich der Argumentation der Stadt Werl für Büderich als neuen Standort der Kita angeschlossen: Die
„Bildungskette“ solle in einem Sozialraum fortgeführt werden, deshalb solle die Kita dort sein, wo die Kinder später
auch zur Schule gehen. Dieses Argument, so Kottmann-Fischer, reiche aber nicht aus, um dem Standort Holtum
eine Generalabsage zu erteilen.

Mindestens so schwer wiege auch die Funktion eines Kindergartens für die dörfliche Infrastruktur und damit im
konkreten Fall die „Wieder-Schaffung“ eines Sozialraums für das Dorf Holtum – zumal wenn dort ein geeignetes
Grundstück zur Verfügung stehe. Eine Kita könnte in ihrer Funktion als Begegnungsstätte für Familien den
Sozialraum Holtum stärken und beleben. Das ist auch ein wichtiger Standortfaktor im Hinblick auf den Zuzug
junger Familien.
    


 

 

 



Bündnis90/Die Grünen                               
nehmen Stellung zur Stadtentwicklung/Mini Outlet/Leerstände

Menschen suchen einen Lebensmittelpunkt und fragen sich, in welcher Stadt sie leben wollen. Bewertende Aspekte sind je nach Lebenssituation verschieden. Wert wird auf Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes, der Kindergärten, der Schulstandorte, die Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen wie Arztbesuche und auch Wohlfühlqualitäten wie Kunst und Kultur gelegt.
Und jetzt mal Hand aufs Herz, warum sollten sich Soester, Arnsberger oder Neheimer Bürgerinnen und Bürger auf den Weg nach Werl machen? Und nun noch eine neue Hiobsbotschaft im Anzeiger vom 21.10.17: das alteingesessene Bekleidungsgeschäft Kirschniak wird im nächsten Jahr seine Pforten schließen – und keine Nachfolger sind in Sicht.  Bedauern bis Entsetzen im Wirtschaftsring und in der Bevölkerung gleichermaßen!
Sicherlich gibt es sie, die Attraktivität der Stadt Werl, wir leben gern hier und schätzen unsere Stadt! Wir mögen unser Schwimmbad, das Forum der Völker und unsere Stadtfeste. Aber Herausragendes an Kunst und Kultur ist wirklich nicht vorhanden, da gehen wir z.B. ins Dortmunder Konzerthaus oder zu den Recklinghauser Ruhrfestspielen.
Die Beschaulichkeit von Werl mit ihrer Ruhe, Freundlichkeit, niedriger Kriminalitätsrate, kurzen Wegen für unsere Kinder (zumindest im Zentrum) sind die Qualitäten einer Kleinstadt, die wir schätzen. Und wer hier aus dem Ruhrgebiet sein Domizil baut, schaut in erster Linie auf die niedrigen Baupreise und die Erreichbarkeit seines Arbeitsplatzes über die gute Verkehrsanbindung.

Auffallend ist in Werl das Bewahren des Status Quo. Guten Ideen wird nicht ausreichend „Gärzeit“ gegeben, sondern sofort mit einem Urteil „ad acta“ gelegt.
Kaum kommt der Vorschlag, die Stadt möge über eine Gesellschaft die leerstehenden Immobilien aufkaufen und vermarkten, wie das andere Städte längst erfolgreich tun, wird dem gut gemeinten Vorschlag eine Absage erteilt.
Bringt jemand ein Mini-Outlet im Zentrum ins Spiel, wird nicht ersthaft die Möglichkeit der Realisierung geprüft, sondern auf die Planung eines Outlet vor den Toren der Stadt verwiesen, welches laut Angaben des Betreibers sogar den Verlust weitere Geschäfte bedingt und nichts bringt außer Lärm, Verkehr und Umweltzerstörung. Noch nicht einmal Steuergelder bleiben in Werl.
Bündnis90/Die Grünen sind die einzige Partei, die diesen Wahnsinn an Innenstadtzerstörung nicht mittragen wollen.
Wer in die Geschichte der Stadt blickt, erinnert sich vielleicht an den Versuch von Herrn Hegemann den Tresor-Techno-Club im -ehemaligen- Camp im Stadtwald zu verwirklichen. Was ist da nicht an Verhinderungs-Argumenten benutzt worden!?!  Nicht alle Ideen mögen sinnvoll für Werl sein; wer wollte schon eine Trabrennbahn, aber ein wenig inne halten, sich Zeit nehmen, nachdenken über -auch mal scheinbar utopische Überlegungen-  … erscheint sinnvoll.
Ein „Weiter so“, sofortige Totschlagargumente gegen jegliche Ideen führen uns garantiert nicht aus der Krise.
    
Wer etwas verhindern möchte, sucht Gründe - wer Veränderung möchte, sucht Möglichkeiten.
 
Werl, den 23.Okt.2010 Thomas Schulte









Stellungnahme von Bündnis 90/Grüne-Werl
zum Kindergartenstandort Büderich oder Holtum!??


Recht machen kann es die Politik und die Verwaltung den Bürger*innen von
Sönnern, Holtum und Budberg wohl nicht. Die Eltern aus Budberg mussten
schon immer ihre Kinder in anderen Ortsteilen betreuen lassen. Ein
Ortsteil wird sich immer benachteiligt fühlen, wenn ein anderer
„ausgesucht“ wird.

Die Argumente über Grundstücke, Kosten, Sinn und Unsinn zentraler
Versorgung mit Schulbesuch nach dem Kindergarten in Büderich oder
einem dezentralen Standort in Holtum wurden in der letzten Ratssitzung
hinlänglich ausgetauscht.

Auffallend ist die frühe Festlegung auf einen Standort und nachdenkliche
Bürger*innen fragen sich, warum ein geschenktes Grundstück nicht allemal
günstiger sein soll als andere Standorte, die erst noch erworben werden
müssen?
Der Rat der Stadt Werl sucht nach einem Investor/Projektsteuerer, der
letztendlich auch die Kosten durchrechnen wird.
Wer miterlebt, um welch vergleichsweise geringe Beträge der Rat und die
Ausschüsse ansonsten ringen, fragt sich doch berechtigterweise, wieso nicht
erst die Kostenkalkulation auf dem Tisch liegt, inklusive des kostenlosen
Grundstücks und dann erst der Standort festgelegt wird.
Da Werl über kein eigenes Jugendamt verfügt, muss im
Jugendhilfeausschuss des Kreises über den Kindergarten und die weitere Planung
beschlossen werden. Aber ein kostenloses Grundstück in zentraler Lage (mit
vorhandener Bushaltestelle) einfach auszuschlagen, kann schon einmal für
große Verwunderung sorgen. Das den Holtumer Eltern klarzumachen fällt wirklich schwer.

Es ist ausgesprochen schwierig, eine „gerechte Lösung“ zu finden, die für
alle Beteiligten akzeptabel ist.
Für die Werler Grünen ist es eine Grundvoraussetzung, dass eine Kostenaufstellung für die in die Erwägung gezogenen Standorte gemacht wird, um durch Vergleiche zu einer Entscheidung zu gelangen - alles andere wäre unseriös.


Werl, den 20.Oktober 2017                  Konstanze Kubath, Grüne Pressesprecherin




Wir danken unseren treuen und neuen Wählerinnen und Wählern!

Bei den Stimmen für Shahabuddin freuen wir uns über 378 neue Stimmen (2,2%) mehr als bei der Landtagswahl im Mai und wir danken ebenso den 284 Werler*innen, die uns ihre Zweitstimme gegeben haben.

Unseren gewählten Vertreter*innen in Berlin, wünschen wir Kraft und Ausdauer bei den bevorstehenden schweren Verhandlungen! Wir hoffen, dass sie viele unserer gemeinsamen Ziele erreichen können.
Lasst Blumen sprechen!

Die Sonnenblume ist das klassische und bewährte Symbol für die Grüne Partei. Sie steht ebenso für unsere Ziele, wie für unsere Grundsätze. Eine intakte Umwelt ist die Basis für ein lebenswertes Leben. Wie könnte man also unseren potentiellen Wähler*innen ohne weitere Worte unsere Vorstellungen vermitteln. Deshalb haben wir Sonnenblumen in der Fußgängerzone verteilt - sie wurden gern mitgenommen. Wir hoffen, dass auch unsere grüne Politik vom Wähler ebenso angenommen wird! Das Bedürfnis die Themen Klimaschutz, Erhalt der Artenvielfalt und friedliches Zusammenleben mehr zu beachten, konnten wir jedenfalls in Gesprächen am Stand wahrnehmen. Wir vertrauen darauf, dass sich Humanität gegen Kapitalinteressen durchsetzen kann.
Auftakt zum Bundestagswahlkampf in Werl

Manchmal gelingt es nicht, nur mit Fakten die Wählerin und den Wähler zu erreichen, sondern es bedarf eines kulinarischen Anstoßes um gesunde Ernährung und artgerechte Tierhaltung in das Bewusstsein zu rücken. Mit einem kleinen Imbiss - einer gebackenen Teigtasche, einer Bananenschnitte und einem Becherchen Früchtetee - ist der Ortsverband auf die Menschen in Werl zugegangen. Dabei konnten sich die  Interessierten auch mit den Problemen vor Ort, im Land und im Bund mit  unserem Team um den Grünen Bundestagskandidaten Shahabuddin Miah  befassen. So wurden viele gute Gespräche in angenehm lockerer Atmosphäre  geführt, die Menschen mit Nahrung für Kopf und Bauch gleichermaßen  versorgt.


ökologisch - sozial - gewaltfrei
global denken -  lokal handeln

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