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Grüne in Werl
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grün aktuell

Am Samstag fand in der Stadthalle in Soest eine Versammlung der Grünen des Kreises Soest statt. Lange hatte Corona eine solche Veranstaltung verhindert, und deshalb freuten sich die Parteifreun*innen aus den Städten und Gemeinden des Kreises sich mal wiederzusehen. Shahabuddin Miah und Annette von dem Bottlenberg wurde für ihr arbeitsreiches Engagement im zurückliegenden Wahlkampf gedankt und man freute sich gemeinsam über die guten Wahlergebnisse .
Doch nach der Wahl ist vor der Wahl -  im kommenden Jahr wird in NRW ein neuer Landtag gewählt. Die Kandidat*innen der zwei Wahlbezirke im Kreis Soest hatten die Gelegenheit sich und ihre Ziele vor zu stellen. In der vorgeschriebenen geheimen Wahl wurden Jürgen Klug und Dagmar Hanses gewählt.
In einer anschließenden Wahl wurde Jan Hense als Vertreter der Grünen Jugend in den Vorstand gewählt. Für ein ausgeschiedenes Mitglied wurde Ahmet Alakra gewählt. Weil der Nachmittag noch mit weiteren Wahlen zum Bezirksrat ausgefüllt werden musste, und wieder keine Zeit für inhaltliche Diskussionen blieb, wurden weitere gemeinsame Treffen verabredet.

Foto oben:
(v.l.n.r.): Ahmet Alakra, Dagmar Hanses, Tanja Deichmann, Jürgen Klug, Jan Hense (GJ), Nabiha Ghanem, Christine Dembinsky
Wir freuen uns über unser gutes Wahlergebnis!

"Das Ergebnis im Vergleich zur letzten Bundestagswahl zu verdoppeln sowohl für unseren Kandidaten, als auch im Gesamten - ist ein toller Erfolg", sagt unsere Sprecherin Katharina Rittinghaus zu den je 13 Prozent. Sie freut sich darüber, dass Grüne Themen nicht nur in den Studentenhochburgen ernstgenommen worden sind, sondern auch in den ländlichen Bereichen angekommen sind. Sie ist, wie sicherlich die meisten Parteifreund*innen, der Ansicht, dass mit der SPD am ehesten eine sozialverträgliche Klimapolitik möglich sein wird.

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Ein super Ergebnis, aber wir hatten uns mehr erhofft.
Gleich vorweg: In Prozenten und absoluten Zahlen sind die Grünen im Kreis Soest die Gewinner dieser Wahl. Die Zweitstimmen haben sich in allen 14 Kommunen mehr als verdoppelt, wobei einzig die »Grüne Hochburg Soest« mit 17,8% den Bundesdurchschnitte toppen konnte. Lippstadt liegt mit -0,1 % knapp unter den Bundesdurchschnitt von 14,8%. Für die Betrachtung unseres Ländlichen Raumes ist das ein sehr respektables Ergebnis.
Auch der Erststimmen-Anteil im Kreis hat sich überall verdoppelt. Shahabuddin Miah ist in 11 von 14 Kommunen zweistellig gewählt worden – und auch die übrigen drei Kommunen lagen jeweils über 9,5%.
In Werl hat Shahabuddin mehr Erststimmen als Zweitstimmen erhalten, ein erfreuliches und verdientes Ergebnis für Shahabuddin, der einen hervorragenden, engagierten Wahlkampf geführt hat.
 
Herzlichen Dank dafür!
Lothar Kemmerzell
Besuch im Werler-Waldlabor

Der „Verein Waldlabor e.V.“ hatte alle Werler Parteien herzlich eingeladen, sich die Werler Bildungsstätte anzuschauen. Am Montagabend waren deshalb die Grünen und Gäste zu Besuch im Stadtwald. Sie wurden von Josef Lefarth und Reinhard Lapornik- Jürgens kompetent in die wertvolle und wichtige Institution eingeführt.
Die lange und aufwändige Geschichte des Aufbaus bestätigte einmal mehr: gut wird, was länger währt!

Ehrenamtliche Arbeit und viele Spenden machten ein ehemaliges äußerst spartanisches Betongebäude zu einer echten Bildungsstätte für Klein und Groß, die in ihrer Ausstattung ihres Gleichen sucht!

Wir freuen uns, dass so eine moderne Einrichtung eine echte Bereicherung (und zwar nicht ausschließlich!) für unsere Stadt entstanden ist: viele Gruppen –vom Kindergarten, Schule bis zur Erwachsenenbildung- lernen hier Wissenswertes über die Natur! Und das auch noch direkt vor unserer Tür! Dazu ist das Waldlabor auch noch gut erreichbar durch den ÖPNV und die Bushaltestellen direkt vor´m Tor. Am gefährlichen Übergang –gerade für die Jüngeren- über die Straße muss allerdings noch „gearbeitet“ werden!!

„Man wird nur schützen, was man liebt, aber man kann nur lieben, was man kennt." (Konrad Lorenz)

Auf der Seite www.waldlabor.de sind alle wichtigen Infos über das Waldlabor und den Verein finden.

         KO, 30.Aug.2021  
Sind Stände in der Fußgänger Zone sinnvoll und wichtig?

Wer von seiner Partei überzeugt ist,
kann man auch vielleicht auch weitere Bürgerinnen und Bürger
für dier Grüne Politik gewinnen?!
Das lokale Wetter kann dabei keine Rolle spielen.

Veränderungen zum Besseren sind in Deutschland dringend nötig. Wer seine Lebensqualität erhalten möchte, darf nicht weiter handeln wie bisher, sondern muss Veränderungen veranlassen. Wir trauen diese Veränderungen den bisher regierenden Parteien nicht zu! Sie hatten schließlich 16 Jahre Zeit, die Weichen in Fahrtrichtung Klimaschutz zu stellen! Das die Grenzen des Wachstums erreicht sind, wissen auch sie seit 40 Jahren.
Geben Sie uns eine Chance, diese Veränderung einzuleiten.


Wir Grünen freuen uns über die aufwertende und bereichernde neue Marktplatzgestaltung. Die Stadtquellen verbessern das Marktplatzklima, sowohl regulativ zur sommerlichen Hitze auf dem Platz, als auch als belebendes und bespielbares Element für Jung und Alt!
 
Die attraktive Beleuchtung ist besonders am Abend ein zusätzlicher Anziehungspunkt.
 
Doch auf dem Marktplatz wird nicht nur gespielt, sondern auch gearbeitet. Nämlich an Markttagen, an denen die Händler*innen  ihre Produkte anbieten. Sie stehen dort mehrere Stunden und verständigen sich mit ihrer Kundschaft, bzw. sie versuchen es. Denn beim Probelauf stellte sich heraus, dass es häufig zu Verständigungsproblemen durch laute Hintergrundgeräusche kam. Dieses Problem wurde, mit der Bitte um eine Anpassung, an die Ratsfrau Konstanze Kubath, als Bürgervertreterin vermittelt. Nach dem Testlauf wurde die Höhe der Wasserfontänen reduziert und so das Geräuschproblem ebenfalls verringert. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Wünsche aus der Bevölkerung auch über die politischen Wege einbringen lassen, und letztendlich auch Beachtung finden!
 

Stadtradeln in Werl
Klimaschutz motiviert natürlich auch Grüne zum Mitmachen!
Hier der Aufruf vom KLimamanager der Stadt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
 
 
ich möchte Sie herzlich einladen am diesjährigen Stadtradeln-Wettbewerb teilzunehmen. Da das Kommunalparlament eine eigene Kategorie beim Stadtradeln einnimmt und das Klima-Bündnis das fahrradaktivste Kommunalparlament auszeichnet, freue ich mich insbesondere über eine Anmeldung von Ihnen.
In dieser Woche wird der Wettbewerb auch noch öffentlich beworben. Gerne können Sie vorab als Multiplikator*in wirken und den Wettbewerb in Ihrem Umfeld streuen. Worum es dabei genau geht, steht im weiteren Verlauf dieser Mail und unter stadtradeln.de.
 
 
 
Seit 2008 treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Werl ist vom 23.08. bis 12.09.2021 mit von der Partie. In diesem Zeitraum können alle, die in Werl leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter stadtradeln.de/Werl.
 
 
 
Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
 
 
 
Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.
 
 
 
Jede*r kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem beitreten, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht Werl auch STADTRADELN-Stars, die in den 21 STADTRADELN-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Erfahrungen als Alltagsradler*in im STADTRADELN-Blog.
 
 
 
Während des Kampagnenzeitraums bietet die Wallfahrtsstadt Werl erstmalig allen Bürger*innen die Meldeplattform RADar! an. Mit diesem Tool haben Radelnde die Möglichkeit, via Internet oder über die STADTRADELN-App die Kommunalverwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen.

Bei Fragen können Sie sich gerne bei mir melden!
 
 
   
Mit freundlichen Grüßen
 
Im Auftrag
 
 
 
Christopher Beyer
 
 
 
Waldlabor-Besuch am 30.08.21 um  18.oo Uhr

 
Am Montag, den  30.08.2021 wollen die Werler GRÜNEN ab 18.00 Uhr das Waldlabor im Stadtwald besuchen. Der Verein „Waldlabor Werl e.V.“ hatte alle Politikerinnen und Politiker aus Rat und Ausschüssen und  alle Parteien eingeladen, sich im Rahmen einer kleinen Führung über die Arbeit im Waldlabor zu informieren.  
Das Waldlabor versteht sich als Bildungseinrichtung zum Erleben und Erkunden des Waldes. Zum Konzept gehört insbesondere die selbstständige Nutzung, die durch eine Fortbildung vorbereitet wird.
Die Besucherinnen und Besucher sollen bei einem kurzen Rundgang durch den Wald, eine Führung durch das Vereinsgelände und das renovierte Gebäude und eine Erläuterung der Nutzungsmöglichkeiten durch Herrn Lapornik-Jürgens einen Einblick in die Arbeit des Vereins gewinnen.  
Alle, die Interesse am Besuch im Stadtwald haben, können sich bei K.Kubath anmelden, damit die Gruppe wg. der Corona-Bedingungen nicht zu groß wird.   Tel.: 2595 oder email: konstanze@kubath.eu


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Keine Kugelschreiber, keine Luftballons….

Dem Werler Imker Alfons Nabers ist das vielfältige Nahrungsangebot für Bienen und andere Insekten ein großes Anliegen. Denn seine fleißigen Völker sammeln nicht nur Honig, sondern leisten durch den Besuch von vielen Pflanzen eine wichtige Bestäubungsarbeit. Dieser Vorgang wird häufig unterschätzt! Tatsächlich ist er aber eine unverzichtbare Voraussetzung für die Erhaltung von pflanzlicher Artenvielfalt, deren Rückgang wir Menschen zu verantworten haben.
Durch die Schaffung eines naturnahen Umfeldes und eine Landwirtschaft ohne Biozide besteht die Möglichkeit, diese Vielfalt zurück zu gewinnen.
Der Mensch braucht die Natur ...
Dass wir mit dem Honig ein sehr leckeres Nebenprodukt erhalten, davon können Sie sich am Stand der Werler Grünen ein Bild machen, denn einige Gläser werden dort an interessierte Bürger*innen abgegeben.


Promise Walk
to COP26/ Glasgow

Am Dienstagnachmittag machte eine beachtenswerte Kunstaktion Station in Werl und wurde sowohl von lokalen Umweltorganisationen, als auch von Vertreter*innen von Stadt und Kirche begrüßt.
Wenn wir auch die großen Umweltsünden nicht persönlich stoppen können, müssen wir versuchen unsere politischen Vertretungen zu mobilisieren dies zu tun! Bis dahin kann jede und jeder von uns in seinem Umfeld darauf achten sein Verhalten möglichst klimafreundlich zu ändern! Dazu bedarf es keiner Drahtkugel, wie sie Herr Drossel benutzt, sondern nur der Einsicht, dass wir alle für unsere Erde Verantwortung tragen.

 
Gut gemeint - aber auch gut gemacht?

 
Weshalb steht die Display-Anzeige mit dem Smiley,  am Langenwiedenweg verkehrt herum? Es wird darum gebeten das Display, den „Geschwindigkeits-Smiley“, in die entgegengesetzte Richtung zu wenden.

Es macht unserer Meinung nach wenig Sinn, die Geschwindigkeitsanzeige stadtauswärts zu zeigen, wo kurz danach 50 erlaubt sind und weniger Kinder über de Straße gehen.  Besser wäre es den Smiley um 180° zu drehen, dann wirkte die Anlage sicherlich -besser- bremsend in Richtung Stadtmitte mit Schule, Kirche, Kindergärten und Wohnbebauung.
Am 18.August beginnt die Schule, da ist es sehr wichtig, dass gerade im Bereich von Schulen (allgemein) der Verkehr gebremst wird.
Tempolimits werden von Autofahrenden häufig ignoriert, besonders gefährlich ist das vor Schulen und Kindergärten. Solch ein Display beinhaltet ein Belohnungssystem, auch wenn es kein offizielles Verkehrszeichen ist. Es ersetzt nicht das Tempo-30-Schild – aber es ergänzt es sinnvoll.

 
Meine emsigen Honigbienen liefern guten Honig!
 
 
Erfreulicherweise sieht man immer häufiger blühende Ackerbohnen, Sonnen- und sonstige Blumen. Dennoch ist der Rückgang der Artenvielfalt (Alarmstufe rot) unverkennbar und nicht von heute auf morgen wettzumachen.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Bedeutung der Insekten für die Landwirtschaft gerade auch bei den Landwirten noch nicht angekommen ist….

 
Die Mohnblumen haben sich nur am Rande durchgesetzt, weil das übrige Feld (99%) clean gespritzt wurde.
 

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Der Wahlkampf beginnt auch für die Werler Grünen.

In der nächsten Zeit möchten wir Sie mit Argumenten überzeugen. Bis dahin kleben wir aber schon einige Plakate auf die städtischen Flächen, um die Wählbarkeit der Grünen zu zeigen. Ein Verzicht auf weitere "wilde" Plakatierung im Stadtgebiet, das definitiv nicht zur Aufwertung des Stadtbildes beiträgt, konnte mit den anderen Parteien nicht koordiniert werden! Wir werden dennoch darauf verzichten. Wir vertrauen darauf, dass unsere Wähler*innen dem zustimmen, und ihre Entscheidung nicht auf Grund eines Plakates treffen!

CDU stimmt gegen Werler Sportvereine und Schulen!

 
Am 01.07.21 kam der Rat der Stadt Werl zusammen um über die Neubauvariante der Zweifachhalle im Sportpark zu entscheiden. In einem Workshop unter Beteiligung der Werler Sportvereine und weiterführenden Schulen wurde eindeutig die Notwendigkeit eines Mehrzweckraumes in den Planungen der neuen Halle argumentativ bekräftigt. Wir Grüne haben uns klar für die Unterstützung dieser wichtigen Institutionen ausgesprochen.

Es war die Chance der Stadt Werl nicht nur über gute Bildungsangebote für die Kinder unserer Stadt zu sprechen, sondern diesen Reden auch Taten folgen zu lassen.

Es war die Chance der Stadt Werl nicht nur das Ehrenamt und die vielen Werler*innen für ihr ehrenamtliches Engagement mit Worten zu loben, sondern diese Anerkennung in der konkreten baulichen Unterstützung zu würdigen und zu unterstützen.

Es war die Chance der Stadt Werl eine Halle zu verabschieden, die der Zukunft gewachsen ist und der Bildung unserer Kinder und Enkelkinder direkt zugute kommt. Wirksame soft skills, die den Attraktivitätsgrad unser Stadt für Familien enorm steigen lässt. Dieser Argumentation folgten ebenso die SPD, FDP und BG.

Die Mehrausgaben von ca. 380.000€ für die kommenden 50 Jahre waren der CDU, dem Bürgermeister und einem fraktionslosen Ratsmitglied zuviel! Vor dem HIntergrund, dass jede nachträgliche erweiternde Maßnahme diese Kosten bei weitem übersteigen wird, wurde hier eine echte Chance vertan.

Visionär geht anders!!
 


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Am Dienstag, den 29.06.21 fand die Jahresdienstbesprechung der Werler Feuerwehr statt. Unser Grünes Leitungsteam, Katharina Rittinghaus und Christian Zahedi, folgten der Einladung unserer wichtigen freiwilligen Helfer*innen in die Stadthalle. Der Höhepunkt war allerdings nicht so geplant: Alarm zu einem Großbrand. Darauf verließen die Einsatzkräfte unter Leitung von Karsten Korte die Versammlung. Da waren die Prioritäten ganz klar …




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Die Werler Grünen erinnern am 20. Juni 2021 an den Weltflüchtlingstag und den 70. Jahrestag der Genfer Flüchtlingskonvention (das wichtigste Rechtsdokument, das bis heute Millionen Menschen Schutz und ein Leben in Sicherheit bietet).


Am Sonntag, dem 20.06.21, begehen wir den internationalen Flüchtlingstag, begründet von den Vereinten Nationen. Das Schicksal von Flüchtlingen auf der ganzen Welt soll wieder – auch bei uns - in den Blickpunkt rücken.
Es werden jedes Jahr mehr, dieses Jahr sind es über als 80 Millionen, die fliehen. So viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Über 20.000 Menschen sind allein im Mittelmeer ertrunken. Gründe ihrer Flucht sind vor allem gewaltsame Konflikte/Kriege, Menschenrechtsverletzungen, politische, ethnische und religiöse Verfolgung. Hinzu kommen immer häufiger auch extreme Naturereignisse wie Überschwemmungen, anhaltende Dürre, im Kongo ein Vulkanausbruch, Krankheiten wie Ebola und die steigenden Corona-Zahlen, die Menschen aus der Heimat vertreiben.
Viele Institutionen appellieren an unsere humanitäre Pflicht, Hilfe zu leisten – es sind u.A. der UNHCR, Kirchen, terre des hommes, Ärzte ohne Grenzen, das Kinderhilfswerk und viele mehr. Zu den großen Verlierer*innen der Corona-Pandemie zählen gerade geflüchtete Kinder und Jugendliche. Die Aufnahmelager sind überfüllt, es herrschen zum großen Teil schreckliche Zustände, viele Länder weigern sich, die hilfsbedürftigen Menschen aufzunehmen.

Nicht vergessen:
Flüchtlinge und Asylsuchende sind keine Belastung, sondern eine Bereicherung für unsere Gesellschaft, sie bringen viele Talente mit. Heißen wir sie willkommen!





Werler Grüne fahren natürlich auch
beim Klimatreff mit..........
Die Mobilitätswende einleiten und die Erderwärmung stoppen - eine Herzensangelegenheit der Grünen!
Deshalb war es selbstverständlich, dass die Werler Grünen die Aktion des Klimatreffs unterstützen und den Loop mitradeln.
Nachdem die Ortvorsteher von Sönnern und Büderich während kurzer Pausen die speziellen Belange ihrer Dörfer dargestellt hatten, machte Klaus Rittinghaus bei der Abschlusskungebung auf dem Marktplatz deutlich, dass wir erst am Anfang dieser Wende stehen. Er forderte die Bürgerinnen und Bürger auf, an dem Projekt aktiv mitzuarbeiten. Die Masterarbeit von Sabrina Neuhaus wurde kurz vorgestellt, und Veränderungsvorschläge konnten dort ergänzt werden. Im Planungsausschuss wird der Radverkehr noch nicht so ernst genommen. Dazu eine Stellungnahme von Uwe Jansen:

Nahmobilitätskonzept und Radverkehrskonzept nicht auf die lange Bank schieben
 
 
Wir sind entäuscht darüber, dass das Nahmobilitätskonzept auf der Tagesordnung des Planungs-, Bau- und Stadtentwicklungsausschusses fehlte. Das verzögert auch die Diskussion des Radverkehrskonzepts. Damit verschieben sich diese derzeit wegen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stark im Fokus der Gesellschaft stehenden Themen weiter in die Zukunft. Daduch sind wirwir gezwungen einzelne Aspekte, wie etwa die von der SPD vorgeschlagenen Mobilstationen, isoliert zu diskutieren.







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Fahraddemo BI Stoppt A445
Redebeitrag Abschlusskundgebung Markplatz Werl
 

Als OV Werl der Grünen sind wir heute mit einer kleinen Gruppe bei der Fahraddemo dabei. Wir sind heute – am Weltumwelttag- vor allem dabei, weil wir überzeugt sind, dass die Umsetzung dieses Projektes einfach nicht mehr in unsere Zeit passt.

 
Der fortschreitende Klimawandel zwingt uns, unser Mobilitäts- und Konsumverhalten grundsätzlich zu überdenken. Wir werden uns in Zukunft nicht nur anders bewegen und unsere Waren transportieren. Wir werden bald auch weniger mobil sein und weniger transportieren. Die Corona-Pandemie hat uns in der Arbeitswelt gezeigt, dass man doch viel besser aus dem Home-Office und mit Web-Konferenzen arbeiten kann als man je zuvor gedacht hat. Auch beim Konsum hat es – zumindest bei Teilen der Gesellschaft- ein Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit gegeben. Regionale und saisonale Lebensmittel und langlebige Gebrauchsgüter gewinnen an Bedeutung.

 
Auch in der Wirtschaft ist man sich inzwischen auf Grund der zahlreichen Störungen in den Lieferketten bewusst, dass die Globalisierung nicht nur Chancen, sondern auch Risiken birgt. Dem „weiter so“ beim Staßenbau muss ein Ende gesetzt werden. Wir sollten das Geld nicht in den unnützen und naturzerstörenden Weiterbau der A445 stecken, sondern stattdessen den Erhalt bestehender Infrastruktur fördern und in Projekte investieren, die einer nachhaltigen Verkehrswende dienen.

Uwe Jansen  
https://radwege-hamm.de/wp/seseke-radweg/
 
Stellungnahme der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen

Jetzt handeln!

In der 1.Sitzung des Umwelt- und Klimaausschusses trug der im Nov. 2020 eingestellte
Klimaschutzmanager, Herr Beyer, seinen Sachstandsbericht seiner bisherigen Arbeit vor.
  
Im Schnelldurchgang wurden die Themenschwerpunkte der „bislang geleisteten Arbeit“
anhand eines groben Überblicks vorgetragen:

  • Treibhausgasbilanzierung nach BISKO-Standard
  • Planung von zwei klimaresilienten Schulhöfen (100% Förderung)
  • Beteiligung an Klimakampagnen NRW, Bezirksreg. Arnsberg
  • Förderantrag zum Thema E-Mobilität
  • geplante Teilnahme am Stadtradeln
  • 2 Stunden pro Woche Energieberatung für interessierte Bürger*innen
  • Vernetzung mit umliegenden Städten.
Fazit: „Wir müssen gucken, was für uns in Frage kommt“.

Der Vortrag konnte inhaltlich nicht zufrieden stellen.
Viele Fragen konnten nicht gestellt werden und blieben daher unbeantwortet.

Am 19.09.2019 wurde das Klimaschutzkonzept für Werl auf Antrag der Grünen auf den Weg gebracht.
Die sukzessive Umsetzung einer Maßnahmenliste, die aus Anregungen aus dem Bürgerforum am 18.11.2020 entstanden ist, wurde am 05.02.2020 vom Rat einstimmig beschlossen.

Ist eine dieser Maßnahmen ist in den letzten 20 Monaten umgesetzt worden?!
Alle Anträge und Anfragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen blieben unbeantwortet oder wurden in die künftige Zuständigkeit des Klimamanagers verschoben:
  • Zero-Waste- Konzept
  • Naturnahe Gestaltung von Vorgärten
  • Fahrradverkehrskonzept (seit 2019)
  • Pestizidfreie Kommune
  • Fahrradabstellanlagen an Schulen
  • Vorzeitiger Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Kohle
  • Leitbild Ökolandbau

Die Zeit des Verschiebens und Aussitzens v.a. Dingen der CDU und der Stadtverwaltung ist spätestens seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom April 2021 endgültig vorbei.
Der Schutz von Leben und Gesundheit, auch des Eigentums, umfasst die Pflicht, die zukünftigen
Generationen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.  
„Lobbyinteressen dürfen nicht höher bewertet werden als die der zukünftigen Generationen“.
Somit hat der Klimaschutz Verfassungsrang.
Der Vorsitzende der CDU durfte in der letzten HA-Sitzung dieses Urteil als „running gag“ bezeichnen,
ohne für diese verbale Entgleisung unmissverständlich vom CDU-Bürgermeister gerügt zu werden.

Das BVG-Urteil verpflichtet nun Politik und Verwaltung, schnellstmöglich die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen. Die am meisten betroffenen Bereiche wie u.a.  Verkehr, Gebäude, Industrie und Landwirtschaft müssen hinsichtlich des CO²-Ausstosses bilanziert werden und konkrete Maßnahmen zur Reduktion benannt werden. Die Ziele und der zeitliche Rahmen sind klar zu definieren.
Zeitnah wird die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen das Gespräch mit Herrn Beyer suchen, um konstruktiv an der Erarbeitung eines Konzeptes und der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen mitzuarbeiten.
In der Diskussion zum Antrag der Grünen, in den kommenden 9 Jahren 10.000 Bäume und Hecken außerhalb des Stadtwaldes neu zu pflanzen, wurde seitens der CDU mit falsch wiedergegebenen Fakten argumentiert. Herr Staubach hatte gerade referiert, dass die Stadt außerhalb des Stadtwaldes noch nicht einmal 200 Bäume im Jahr neu pflanzt, womit die Anzahl der von den Grünen geforderten Bäume deutlich unterschritten wird. Die CDU legt aber ihrer Berechnung allerdings die anvisierten 32.000 Neupflanzungen zugrunde, womit die Schäden im Stadtwald mehr als ausgeglichen würden. Demgegenüber hatte Herr Staubach zuvor auf Nachfrage erklärt, dass die Wiederaufforstung noch weitere 4 Jahre in gleicher Weise fortgesetzt werden muss, nur um den vorherigen Bestand wieder herzustellen. Noch ist also kein Baum mehr im Stadtwald zu finden als vor der Zeit der Dürre und des übermäßigen Borkenkäferbefalls!
Hinsichtlich der CO2-Bilanz ist zu berücksichtigen, dass neue Bäume erst nach Jahren bzw. Jahrzehnten ähnlich positiv ins Gewicht fallen wie ein Altbestand und nur dann in positiv in der Ökobilanz der Stadt verrechnet werden dürfen, wenn die zuvor gefällten Bäume vorher auch negativ bilanziert wurden.


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Werler Radfahrer*innen müssen weiterhin warten :(

Unserem Antrag zur Erstellung eines Radwegekonzepts für Werl wollte leider keine Mehrheit zustimmen, sodass der Antrag nun nach eineinhalb Jahren erneut (!) in den Ausschuss für Bauen, Planen und Stadtentwicklung übergeht. Was wir besonders bedauern, ist dabei die Tatsache, dass von Seiten der CDU keine konstruktive und sachlogische Debatte geführt wurde. Anstatt die Weiterentwicklung unserer Stadt zu unterstützen und gute Gegenvorschläge oder Erweiterungen des Antrags zu benennen, wurde die Erstellung des Konzepts überhaupt in Frage gestellt, welcher sie allerdings vor eineinhalb Jahren einstimmig (!) zugestimmt haben. Leidtragende sind die Werler*innen, die nun noch länger warten müssen, bis überhaupt erst einmal ein Konzept erstellt wird. Ebenfalls bedenklich stimmt uns die Information durch die Verwaltung, dass derzeit nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht. Es dauert also länger, aber es wird kommen (müssen). Das ist gewiss ;-)


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Werler Grüne erinnern an den Super-Gau von Tschernobyl und mahnen  zur Abkehr von der Kernenergienutzung.
Wir freuen uns über die Grüne Bundeskanzler-Kandidatin Annalena Baerbock.
 
 
Unser OV-Sprecherteam sagt:
 
Katharina Rittinghaus: „Ich bin froh über diese Entscheidung und freue mich auf den Wahlkampf. Annalena ist kompetent und steht für Aufbruch, für Ideen und Esprit. Sie wird sich in der Männergesellschaft des Bundestages gut behaupten können.“
 
Christian Zahedi: „Ich bin positiv überrascht und froh über diese Wahl, auch wenn Annalena Baerbock weniger Regierungserfahrung hat als Robert Habeck. Sie ist für mich als Persönlichkeit und von ihrer Vorgehensweise her stärker. Sie bringt als junge Kraft etwas Frisches mit.“
 
Für die Kreistagssprecherin der Grünen Ilona Kottmann-Fischer zeigt Robert Habeck ein Zeichen von Größe, in dem Moment der Wahl einen Schritt zurückzutreten. So etwas ist im politischen „Geschäft“ alles ander als selbstverständlich und ein positives Zeichen für ein funktionierendes „Teamplay“ an der Spitze der Bundesgrünen.

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Ich habe für uns die Genehmigung, am Mo-Abend die Kirchenstufen zu nutzen (wie seit Jahrzehnten!) vom Wallfahrtsbüro bekommen.

 
Mahnwache am MO-Abend um 18.oo Uhr vor der Basilka

 
(Unser Spendenbaum steht ürigens am Friedhofsweg)

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Tschernobyl -  was vor 35 Jahren geschah

Den 26.April 1986 haben viele (Ältere) von uns noch im Gedächtnis, den Super-Gau im fernen Russland. Ein Datum, was sich eingeprägt hat, aber wie waren die Gefühle deren, die das „live“ miterleben mussten? Im Gegensatz zu heute wurde die Bevölkerung (in Europa) lange Zeit im Dunkeln gelassen, was diese Katastrophe für uns bedeuten könnte. Das lag natürlich auch an der „Unmöglichkeit“ (Aussage: so was kann rechnerisch nur alle zig-Tausend Jahre passieren), dass solch ein Gau geschehen könnte und dann noch die damalige lückenhafte Berichterstattung, bzw. die Vertuschung der sowjetischen Regierung. Niemand (auch unsere Bundesregierung nicht!) wollte eine Panik auslösen; und so sickerten die schrecklichen Tatsachen nur Tag um Tag mehr zu uns. Zunächst kamen aus Schweden sehr beängstigende Messwerte in die Nachrichten, mit denen sich zuvor selten jemand beschäftigt hatte. Da kursierten: Radioaktivität, Becquerel, Zerfallswerte von Jod, Cäsium, Strontium und was aus einem „Fallout“ resultieren könnte. Geigerzähler klackerten durch die Nachrichten – und auch am THTR in Hamm, wo eine Zusatzwolke unsere Gegend belastete.
Im Gegensatz zu heute in der Corona-Pandemie, wo alle durch die Medien jeden Tag mit neuen (Schreckens)Nachrichten konfrontiert werden, mussten sich die Besorgten mühselig die Grundlagen der Radioaktivität, vor allem deren Gefährlichkeit zusammensuchen.
Eine Physikerin namens Angela Merkel verharmloste die damaligen Lage, u. a. gab es angeblich kaum Todesopfer in der Gegend um Kiew; eine Aussage, die ihr viele (Grüne!!) lange übelnahmen. (Dieselbe Politikerin übrigens, die als gereifte Bundeskanzlerin nach dem Gau von Fukushima, Atomkraftwerke in Deutschland abschalten lässt ....)
Was bedeutete diese unsichere Zeit für uns? Alles, was frisch -und normalerweise gut- war, wurde vom Esstisch verbannt: Milch, Gemüse und Salat aus dem Garten, vom Feld z.B. war verboten, wurde untergepflügt. Die Kühe mussten in die Ställe, wurden mit eingelagertem Heu und anderem gefüttert (schmeckte ganz anders!). Kein Run auf Klopapier wie vor einem Jahr, sondern H-Milch, Konserven und Eingekochtes mit Datum VOR dem April waren der Renner! Und nicht die Alten rückten zunächst in den Focus – es waren unsere Kleinen, um die wir uns damals am meisten sorgten. Denn die spielten draußen – natürlich auch im verseuchten Sand.
DAS veränderte Verhalten –vor allem den Kindern- zu erklären, war viel schwieriger als heute, weil einfach die –für alle zugänglichen- Informationen fehlten. Und dann noch die Bemerkungen von denen, die diese Besorgnis total überzogen fanden: ...“man riecht, sieht und schmeckt es doch nicht – stellt Euch bloß nicht so hysterisch an! Ich esse meine Petersilie trotzdem!“ KO, den 14.04.2021
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