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Grüne in Werl
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grün aktuell

Werler Grüne fahren natürlich auch
beim Klimatreff mit..........
Die Mobilitätswende einleiten und die Erderwärmung stoppen - eine Herzensangelegenheit der Grünen!
Deshalb war es selbstverständlich, dass die Werler Grünen die Aktion des Klimatreffs unterstützen und den Loop mitradeln.
Nachdem die Ortvorsteher von Sönnern und Büderich während kurzer Pausen die speziellen Belange ihrer Dörfer dargestellt hatten, machte Klaus Rittinghaus bei der Abschlusskungebung auf dem Marktplatz deutlich, dass wir erst am Anfang dieser Wende stehen. Er forderte die Bürgerinnen und Bürger auf, an dem Projekt aktiv mitzuarbeiten. Die Masterarbeit von Sabrina Neuhaus wurde kurz vorgestellt, und Veränderungsvorschläge konnten dort ergänzt werden. Im Planungsausschuss wird der Radverkehr noch nicht so ernst genommen. Dazu eine Stellungnahme von Uwe Jansen:

Nahmobilitätskonzept und Radverkehrskonzept nicht auf die lange Bank schieben
 
 
Wir sind entäuscht darüber, dass das Nahmobilitätskonzept auf der Tagesordnung des Planungs-, Bau- und Stadtentwicklungsausschusses fehlte. Das verzögert auch die Diskussion des Radverkehrskonzepts. Damit verschieben sich diese derzeit wegen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stark im Fokus der Gesellschaft stehenden Themen weiter in die Zukunft. Daduch sind wirwir gezwungen einzelne Aspekte, wie etwa die von der SPD vorgeschlagenen Mobilstationen, isoliert zu diskutieren.







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Fahraddemo BI Stoppt A445
Redebeitrag Abschlusskundgebung Markplatz Werl
 

Als OV Werl der Grünen sind wir heute mit einer kleinen Gruppe bei der Fahraddemo dabei. Wir sind heute – am Weltumwelttag- vor allem dabei, weil wir überzeugt sind, dass die Umsetzung dieses Projektes einfach nicht mehr in unsere Zeit passt.

 
Der fortschreitende Klimawandel zwingt uns, unser Mobilitäts- und Konsumverhalten grundsätzlich zu überdenken. Wir werden uns in Zukunft nicht nur anders bewegen und unsere Waren transportieren. Wir werden bald auch weniger mobil sein und weniger transportieren. Die Corona-Pandemie hat uns in der Arbeitswelt gezeigt, dass man doch viel besser aus dem Home-Office und mit Web-Konferenzen arbeiten kann als man je zuvor gedacht hat. Auch beim Konsum hat es – zumindest bei Teilen der Gesellschaft- ein Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit gegeben. Regionale und saisonale Lebensmittel und langlebige Gebrauchsgüter gewinnen an Bedeutung.

 
Auch in der Wirtschaft ist man sich inzwischen auf Grund der zahlreichen Störungen in den Lieferketten bewusst, dass die Globalisierung nicht nur Chancen, sondern auch Risiken birgt. Dem „weiter so“ beim Staßenbau muss ein Ende gesetzt werden. Wir sollten das Geld nicht in den unnützen und naturzerstörenden Weiterbau der A445 stecken, sondern stattdessen den Erhalt bestehender Infrastruktur fördern und in Projekte investieren, die einer nachhaltigen Verkehrswende dienen.

Uwe Jansen  
https://radwege-hamm.de/wp/seseke-radweg/
 
Stellungnahme der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen

Jetzt handeln!

In der 1.Sitzung des Umwelt- und Klimaausschusses trug der im Nov. 2020 eingestellte
Klimaschutzmanager, Herr Beyer, seinen Sachstandsbericht seiner bisherigen Arbeit vor.
  
Im Schnelldurchgang wurden die Themenschwerpunkte der „bislang geleisteten Arbeit“
anhand eines groben Überblicks vorgetragen:

  • Treibhausgasbilanzierung nach BISKO-Standard
  • Planung von zwei klimaresilienten Schulhöfen (100% Förderung)
  • Beteiligung an Klimakampagnen NRW, Bezirksreg. Arnsberg
  • Förderantrag zum Thema E-Mobilität
  • geplante Teilnahme am Stadtradeln
  • 2 Stunden pro Woche Energieberatung für interessierte Bürger*innen
  • Vernetzung mit umliegenden Städten.
Fazit: „Wir müssen gucken, was für uns in Frage kommt“.

Der Vortrag konnte inhaltlich nicht zufrieden stellen.
Viele Fragen konnten nicht gestellt werden und blieben daher unbeantwortet.

Am 19.09.2019 wurde das Klimaschutzkonzept für Werl auf Antrag der Grünen auf den Weg gebracht.
Die sukzessive Umsetzung einer Maßnahmenliste, die aus Anregungen aus dem Bürgerforum am 18.11.2020 entstanden ist, wurde am 05.02.2020 vom Rat einstimmig beschlossen.

Ist eine dieser Maßnahmen ist in den letzten 20 Monaten umgesetzt worden?!
Alle Anträge und Anfragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen blieben unbeantwortet oder wurden in die künftige Zuständigkeit des Klimamanagers verschoben:
  • Zero-Waste- Konzept
  • Naturnahe Gestaltung von Vorgärten
  • Fahrradverkehrskonzept (seit 2019)
  • Pestizidfreie Kommune
  • Fahrradabstellanlagen an Schulen
  • Vorzeitiger Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Kohle
  • Leitbild Ökolandbau

Die Zeit des Verschiebens und Aussitzens v.a. Dingen der CDU und der Stadtverwaltung ist spätestens seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom April 2021 endgültig vorbei.
Der Schutz von Leben und Gesundheit, auch des Eigentums, umfasst die Pflicht, die zukünftigen
Generationen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.  
„Lobbyinteressen dürfen nicht höher bewertet werden als die der zukünftigen Generationen“.
Somit hat der Klimaschutz Verfassungsrang.
Der Vorsitzende der CDU durfte in der letzten HA-Sitzung dieses Urteil als „running gag“ bezeichnen,
ohne für diese verbale Entgleisung unmissverständlich vom CDU-Bürgermeister gerügt zu werden.

Das BVG-Urteil verpflichtet nun Politik und Verwaltung, schnellstmöglich die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen. Die am meisten betroffenen Bereiche wie u.a.  Verkehr, Gebäude, Industrie und Landwirtschaft müssen hinsichtlich des CO²-Ausstosses bilanziert werden und konkrete Maßnahmen zur Reduktion benannt werden. Die Ziele und der zeitliche Rahmen sind klar zu definieren.
Zeitnah wird die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen das Gespräch mit Herrn Beyer suchen, um konstruktiv an der Erarbeitung eines Konzeptes und der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen mitzuarbeiten.
In der Diskussion zum Antrag der Grünen, in den kommenden 9 Jahren 10.000 Bäume und Hecken außerhalb des Stadtwaldes neu zu pflanzen, wurde seitens der CDU mit falsch wiedergegebenen Fakten argumentiert. Herr Staubach hatte gerade referiert, dass die Stadt außerhalb des Stadtwaldes noch nicht einmal 200 Bäume im Jahr neu pflanzt, womit die Anzahl der von den Grünen geforderten Bäume deutlich unterschritten wird. Die CDU legt aber ihrer Berechnung allerdings die anvisierten 32.000 Neupflanzungen zugrunde, womit die Schäden im Stadtwald mehr als ausgeglichen würden. Demgegenüber hatte Herr Staubach zuvor auf Nachfrage erklärt, dass die Wiederaufforstung noch weitere 4 Jahre in gleicher Weise fortgesetzt werden muss, nur um den vorherigen Bestand wieder herzustellen. Noch ist also kein Baum mehr im Stadtwald zu finden als vor der Zeit der Dürre und des übermäßigen Borkenkäferbefalls!
Hinsichtlich der CO2-Bilanz ist zu berücksichtigen, dass neue Bäume erst nach Jahren bzw. Jahrzehnten ähnlich positiv ins Gewicht fallen wie ein Altbestand und nur dann in positiv in der Ökobilanz der Stadt verrechnet werden dürfen, wenn die zuvor gefällten Bäume vorher auch negativ bilanziert wurden.


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Werler Radfahrer*innen müssen weiterhin warten :(

Unserem Antrag zur Erstellung eines Radwegekonzepts für Werl wollte leider keine Mehrheit zustimmen, sodass der Antrag nun nach eineinhalb Jahren erneut (!) in den Ausschuss für Bauen, Planen und Stadtentwicklung übergeht. Was wir besonders bedauern, ist dabei die Tatsache, dass von Seiten der CDU keine konstruktive und sachlogische Debatte geführt wurde. Anstatt die Weiterentwicklung unserer Stadt zu unterstützen und gute Gegenvorschläge oder Erweiterungen des Antrags zu benennen, wurde die Erstellung des Konzepts überhaupt in Frage gestellt, welcher sie allerdings vor eineinhalb Jahren einstimmig (!) zugestimmt haben. Leidtragende sind die Werler*innen, die nun noch länger warten müssen, bis überhaupt erst einmal ein Konzept erstellt wird. Ebenfalls bedenklich stimmt uns die Information durch die Verwaltung, dass derzeit nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht. Es dauert also länger, aber es wird kommen (müssen). Das ist gewiss ;-)


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Werler Grüne erinnern an den Super-Gau von Tschernobyl und mahnen  zur Abkehr von der Kernenergienutzung.
Wir freuen uns über die Grüne Bundeskanzler-Kandidatin Annalena Baerbock.
 
 
Unser OV-Sprecherteam sagt:
 
Katharina Rittinghaus: „Ich bin froh über diese Entscheidung und freue mich auf den Wahlkampf. Annalena ist kompetent und steht für Aufbruch, für Ideen und Esprit. Sie wird sich in der Männergesellschaft des Bundestages gut behaupten können.“
 
Christian Zahedi: „Ich bin positiv überrascht und froh über diese Wahl, auch wenn Annalena Baerbock weniger Regierungserfahrung hat als Robert Habeck. Sie ist für mich als Persönlichkeit und von ihrer Vorgehensweise her stärker. Sie bringt als junge Kraft etwas Frisches mit.“
 
Für die Kreistagssprecherin der Grünen Ilona Kottmann-Fischer zeigt Robert Habeck ein Zeichen von Größe, in dem Moment der Wahl einen Schritt zurückzutreten. So etwas ist im politischen „Geschäft“ alles ander als selbstverständlich und ein positives Zeichen für ein funktionierendes „Teamplay“ an der Spitze der Bundesgrünen.

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Ich habe für uns die Genehmigung, am Mo-Abend die Kirchenstufen zu nutzen (wie seit Jahrzehnten!) vom Wallfahrtsbüro bekommen.

 
Mahnwache am MO-Abend um 18.oo Uhr vor der Basilka

 
(Unser Spendenbaum steht ürigens am Friedhofsweg)

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Tschernobyl -  was vor 35 Jahren geschah

Den 26.April 1986 haben viele (Ältere) von uns noch im Gedächtnis, den Super-Gau im fernen Russland. Ein Datum, was sich eingeprägt hat, aber wie waren die Gefühle deren, die das „live“ miterleben mussten? Im Gegensatz zu heute wurde die Bevölkerung (in Europa) lange Zeit im Dunkeln gelassen, was diese Katastrophe für uns bedeuten könnte. Das lag natürlich auch an der „Unmöglichkeit“ (Aussage: so was kann rechnerisch nur alle zig-Tausend Jahre passieren), dass solch ein Gau geschehen könnte und dann noch die damalige lückenhafte Berichterstattung, bzw. die Vertuschung der sowjetischen Regierung. Niemand (auch unsere Bundesregierung nicht!) wollte eine Panik auslösen; und so sickerten die schrecklichen Tatsachen nur Tag um Tag mehr zu uns. Zunächst kamen aus Schweden sehr beängstigende Messwerte in die Nachrichten, mit denen sich zuvor selten jemand beschäftigt hatte. Da kursierten: Radioaktivität, Becquerel, Zerfallswerte von Jod, Cäsium, Strontium und was aus einem „Fallout“ resultieren könnte. Geigerzähler klackerten durch die Nachrichten – und auch am THTR in Hamm, wo eine Zusatzwolke unsere Gegend belastete.
Im Gegensatz zu heute in der Corona-Pandemie, wo alle durch die Medien jeden Tag mit neuen (Schreckens)Nachrichten konfrontiert werden, mussten sich die Besorgten mühselig die Grundlagen der Radioaktivität, vor allem deren Gefährlichkeit zusammensuchen.
Eine Physikerin namens Angela Merkel verharmloste die damaligen Lage, u. a. gab es angeblich kaum Todesopfer in der Gegend um Kiew; eine Aussage, die ihr viele (Grüne!!) lange übelnahmen. (Dieselbe Politikerin übrigens, die als gereifte Bundeskanzlerin nach dem Gau von Fukushima, Atomkraftwerke in Deutschland abschalten lässt ....)
Was bedeutete diese unsichere Zeit für uns? Alles, was frisch -und normalerweise gut- war, wurde vom Esstisch verbannt: Milch, Gemüse und Salat aus dem Garten, vom Feld z.B. war verboten, wurde untergepflügt. Die Kühe mussten in die Ställe, wurden mit eingelagertem Heu und anderem gefüttert (schmeckte ganz anders!). Kein Run auf Klopapier wie vor einem Jahr, sondern H-Milch, Konserven und Eingekochtes mit Datum VOR dem April waren der Renner! Und nicht die Alten rückten zunächst in den Focus – es waren unsere Kleinen, um die wir uns damals am meisten sorgten. Denn die spielten draußen – natürlich auch im verseuchten Sand.
DAS veränderte Verhalten –vor allem den Kindern- zu erklären, war viel schwieriger als heute, weil einfach die –für alle zugänglichen- Informationen fehlten. Und dann noch die Bemerkungen von denen, die diese Besorgnis total überzogen fanden: ...“man riecht, sieht und schmeckt es doch nicht – stellt Euch bloß nicht so hysterisch an! Ich esse meine Petersilie trotzdem!“ KO, den 14.04.2021
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