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Klarstellung von Bündnis90/Die Grünen zur Ratssitzung vom 27.10.2022
 
Der Soester Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 29.10.2022 über die Ratssitzung vom 27.10.2022.

 
In den Tagesordnungspunkten 11.4 und 11.5 zur Ratssitzung vom Donnerstag beantragt die BG-Fraktion die Umbesetzung des Planungsausschusses und des Aufsichtsrates der GWS.
Gegen seinen Willen sollte der BG-Vorsitzende Jens Schmiegowski gegen BG-Fraktionschef Siegbert May (Planungsausschuss) und Christoph Prünte (GWS-Aufsichtsrat) ausgetauscht werden.

 
Jede Fraktion soll und muss die Besetzung der Ausschüsse und Gremien in eigener Regie klären und bestimmen.

 
In den Vorlagen zur Ratssitzung schreibt der BG-Fraktionsvorsitzende Herr May, dass die BG-Fraktion einstimmig für den Austausch von Herrn Schmiegowski votiert habe. Nach Recherche bei BG-Mitgliedern zeigte sich aber, dass es kein einstimmiges Votum für den Austausch von Herrn Schmiegowski gab, zwei Fraktionsmitglieder stimmten für den Austausch, ein Mitglied gegen die Umbesetzung.  
Angesichts dieser unzutreffenden Sachdarstellung hätte der Rat der Umbesetzung unter falschen Voraussetzungen zugestimmt.

 
Ein Tabubruch ist eine bewusst falsche Information der Ratsmitglieder.
Wenn bei Abstimmungen anders als gewünscht abgestimmt wird, dann ist dies weder ein Tabubruch, noch antidemokratisch. Wenn die eigene Meinung und abweichende Voten antidemokratisch sind, dann sollten so denkende Politiker sich selbst hinterfragen.
Undemokratisch erscheint der Austausch eines politisch unliebsamen Widersachers!  

 
Angesichts der Sachdarstellung zur Sitzung hat sich der Fraktionsvorsitzende Schulte gegen den Austausch eines “politisch unliebsamen Widersachers”  entschieden.

 
Thomas Schulte - Bündnis90/Die Grünen                                                                                        Werl, den 31.10.2022
Das war ein gelungenes Treffen, frei vom Korsett einer Tagesordnung, Kaffee ☕️ und was dazu gehört. Thema natürlich die Ratssitzung, die nicht erquicklich war, aber auch Vieles andere, wozu sonst die Zeit fehlt 🤩👍😊
Ein schönes sonniges Wochenende, Zeitumstellung inkl.
Danke 🙏🏼 an die Orga-Leute - das sollten wir gerne wiederholen
Mit herzlichen Grüßen KO


"Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe!"

Wie fast alle wissen, pflegt der Umwelt und Klimaausschuss ein kaum mehr als "Stiefmütterliches Dasein"!
Er ringt um Themen und Bedeutung, die seine Existenz rechtfertigen.
Umwelt -und Klimaaspekte werden komplett vom PBSA, BA, SchulA mitbehandelt.
Die Grünen sind der Überzeugung, dass Umwelt -und Klimaaspekte gesondert und stärker im UKA betrachtet werden sollten.

Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe!
 

Jedes Baugebiet, jedes Industriegebiet, alle Verkehrsprojekte uvm. sind in der heutigen Zeit auf klimapolitische Auswirkungen für die heutige und zukünftige Generationen zu prüfen.
Es dürfen nicht allein monetäre Gründe die Grundlage unserer Entscheidungen sein. Weitblick ist gefragt.
 
Ein Beispiel: eine Gasheizung in unseren Schulneubauten war gestern noch die billigste Lösung, heute ist dies klimapolitisch fragwürdig.
 

Der UmweltKlimaAusschuss kann und sollte gesondert, auf alle zukünftige Maßnahmen, mit Anregungen und Stellungnahmen reagieren und beteiligt werden.

Die Betrachtung von Schulbaumaßnahmen, Einkaufszentren, Baugebieten uvm. ist neu zu gewichten.
 
Wie wird Wärme erzeugt? Wie wird entwässert, kann Oberflächenwasser versickern? Darf/muss ein Parkplatz komplett versiegelt werden? Ist eine Solaranlage möglich?
 
Vieles mehr kann und sollte vom UKA im Sinne heutiger und zukünftiger Generationen betrachtet werden.

Umsteuern ist angesagt, dass kann/sollte jede/r für sich im Privaten beherzigen ….
 
Kommunen allerdings sind in einer besonderen Pflicht.
Sie entscheiden heute und hoffen,  dass das in den Augen der jetzt Geborenen Bestand haben wird.

Weitblick ist angesagt, deshalb sollte/muss dem Umwelt -und Klimaausschuss mehr Gewicht gegeben werden!
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Antrag...............

An den
Bürgermeister der Wallfahrtsstadt Werl
Hedwig-Dransfeld-Straße 23
59457 Werl

Sehr geehrter Herr Höbrink

Bündnis90/Die Grünen beantragen die Zuständigkeitsordnung der Wallfahrtstadt Werl §11 Umwelt und Klimaausschuss Abs. 2 („Der Ausschuss berät über alle Umweltangelegenheiten, die der Entscheidung des Rates vorbehalten sind,…“) konsequent umzusetzen.

Unabhängig davon, ob eine Entscheidung ggfs. auch in anderen Ausschüssen behandelt wird, sollen alle Entscheidungen, die Umweltthemen sowie Klimaschutz/ Klimaanpassung berühren, sämtlich auch im Umwelt- und Klimaauschuss der Stadt Werl erörtert werden.

In diesem Zusammenhang wird die Verwaltung aufgefordert, den Agenda-Leitfaden: „Lokale Agenda 21 in Werl“ strenger zu interpretieren und die Beachtung des Agenda-Leitfadens auf den entsprechenden Vorlagen nur dann als „beachtet“ anzukreuzen, wenn die Kriterien, insbesondere unter Umwelt- und Klimaaspekten, sicher erfüllt sind und kein weiterer Diskussionsbedarf absehbar ist.

Haushaltsrechtliche Auswirkungen sind nicht gegeben.

Ansprechpartner für inhaltliche Rückfragen: Alfons Nabers, Klaus Rittinghaus
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Gestern sind einige Werler Grüne zu "ihren" Bäumen geradelt. Seit vielen Jahre hat der Ortsverein zu besonderen Anlässen Bäume gepflanzt. Natürlich interessieren sie sich auch weiterhin dafür, wie sich diese Anpflanzungen entwickelt haben. Da im Rahmen des Stadtradelns das Zweirad sowieso im Fokus steht, wurde es in diese Aktion eingebunden. Die Bäume sind über das Stadtgebiet verteilt, und so kam eine ordentliche Strecke zusammen. Die zwei Linden, die 2011 zum Gedenken an die Katastrophe von Tschernobyl an der Musikschule gepflanzt wurden, sind mittlerweile zu stattlicher Größe herangewachsen. Wir freuen uns, dass sie so vital ihren Beitrag zum Stadtbild und zur Klimaverbesserung leisten. Auch ihre Kollegen, wie die Ginkgos,Eschen,Buchen und Obstbäume haben sich gut entwickelt. So spricht alles dafür, dass diese Pflanzaktion weitergeführt wird.
Ein barrierefreier Zugang zu Trinkbrunnen und Flaschenfüllern ist häufig  keine Selbstverständlichkeit.
Der Zugang zu Trinkwasser im öffentlichen Raum sollte aber nicht auf die körperliche Funktionsfähigkeit eingeschränkt sein.
 Foto: Aquadona

Antrag von Bündnis90/Die Grünen

Es wird die Aufstellung eines oder mehrerer Trinkbrunnen beantragt .
Ein Trinkwasserbrunnen am sehr zentralen Treffpunkt Markt, und ein anderer in unserem Stadtpark wäre sicher sehr sinnvoll.

Begründung:

Am Marktplatz befand sich in früheren Jahren ein Trinkbrunnen. Dieser wurde sehr gut angenommen, leider wurde er entfernt.  
Zugang zu Trinkwasser muss für alle Menschen in Deutschland so einfach wie möglich sein“, so das Bundesumweltministerium. Durch die zunehmenden Hitzewellen gehören. Trinkbrunnen mit Leitungswasser  zu den "Basisbausteinen einer guten Hitzevorsorge". Weil das Wasser so verpackungsfrei bereitgestellt wird, profitiert dabei auch die Umwelt. Außerdem müssen wir daran denken, das nicht alle Menschen in unserer Kommune es sich leisten können „mal eben ihren Durst im Café o.Ä. zu löschen“.
Nach Rücksprache mit Frau Stakemeier/Herrn Hupertz könnten solche Installationen evtl. auch durch ISEK gefördert werden. Am Skaterpark steht bereits solch ein Trinkwasserbrunnen

 
Haushaltsrechtliche Auswirkungen sind noch zu prüfen.
Ansprechpartnerin für inhaltliche Rückfragen:

Konstanze Kubath, Mitglied des Rates für Bündnis 90/Grüne-Werl
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Im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“ planen die Werler Grünen eine
Besondere Aktion:

 
Mit dem neu angeschafften Lastenrad führt die Route zunächst
innerorts entlang der in den vergangenen 20 Jahre vom Ortsverband der Werler Grünen gespendeten Stadtbäume.

Wir starten am Freitag, den 16. September 2022 um 16:00 Uhr am grünen Büro

 
Die Bäume wurden zu den verschiedensten Anlässen gepflanzt, besonders
Natürlich zur Vermehrung des Grüns in der Stadt, zum Gedenken an die Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima, aber auch aus Anlass von aus unserer Sicht unzureichender Ergebnisse von Klimagipfeln.
„Geburtstagsbäume“ und ein Beitrag zur Fan-Allee vervollständigen die ca. 30  
neuen ortsprägenden Bäume.

 
Zu Zeiten des Klimawandels spielen Bäume und Grünflächen eine wichtige  
Rolle, um die Temperaturen in der Stadt erträglich zu halten.
Große Bäume kühlen ihre Umgebung auf doppelte Weise:
Ein ausgewachsener Laubbaum verdunstet an einem heißen Sommertag ca. 400l Wasser, zudem spendet er ca. 170 m² Schatten.
Die Grünen räumen dem Baumerhalt und der regelmäßigen Neupflanzung  
oberste Priorität ein.

 
 
Erdgas, LNG u Wasserstoff - wohin geht die Reise?“

Freitag, den 12.August 2022 im Café Dreiklang um 19 Uhr
 
Lange Zeit war Erdgas bei allen beliebt. Für die einen vor allem wegen der Kosten, für die anderen als klimaschonende Brückentechnologie auf dem Weg zur Klimaneutralität. Der Krieg in der Ukraine hat uns gezeigt, welche Risiken es mit sich bringt, zu sehr auf diesen Energieträger zu setzen.
Uwe Jansen erläutert die technischen und wirtschaftlichen Hintergründe der verschiedenen gasförmigen Energieträger, ihre heutige Bedeutung für Industrie, Landwirtschaft und Haushalte und setzt sich kritisch mit den Zukunftsperspektiven auseinander.

 
Die Aktion gegen Lebensmittelverschwendung fand sehr großes Verständnis in der Werler Bevölkerung!

Am Samstag erhielten 600 kg Möhren, die nicht so gleichmäßig und makellos gewachsen waren, eine zweite Chance um in den Kochtöpfen der Werler*innen  zu landen! Es sind nicht nur die EU-Regelungen, die zu hohe Ansprüche an die Form und die Beschaffenheit von landwirtschaftlichen Produkten stellen, sondern oft sind es die Verbraucher*innen selber.
Für das Aussehen von Möhren gibt es keine Regelung, aber der Handel nimmt keine B-Ware ab, weil die Verbraucher*innen sie nicht kaufen würden.

Dass die grundsätzliche Bereitschaft dazu aber doch besteht, konnten die Grünen in der Werler Fußgängerzone beweisen. Um 12:30 waren auch die krummen Möhren auf dem Weg in den Kochtopf!
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